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Humanitäre Nothilfe

AWO International engagiert sich im Falle von Katastrophen in der humanitären Nothilfe und im Wiederaufbau. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen leisten wir schnell und effektiv Hilfe für die betroffene Bevölkerung.

Ziel der humanitären Nothilfe von AWO International ist es, einen Beitrag zur Wiederherstellung des zivilen  Alltagslebens in Katastrophen- und Krisengebieten zu leisten. Dazu gehören Maßnahmen wie die Verteilung von  Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln, die medizinische Versorgung und die Förderung von Wiederaufbauprojekten. Auch in der humanitären Hilfe ist AWO International die konsequente Partnerorientierung bei der Umsetzung von Projekten wichtig.

Versammlung der Gemeinschaften um sich gemeinsam auszutauschen und zu lernen (Foto: AWO International / Ecoweb)Versammlung der Gemeinschaften um sich gemeinsam auszutauschen und zu lernen (Foto: AWO International / Ecoweb)
Südostasien • Philippinen

Katastrophenvorsorge in den Philippinen: Vorbereitung durch gestärkte Gemeinden

Die Philippinen haben und werden weiterhin viele Naturkatastrophen erleben. Glücklicherweise finden mit den verschiedenen Bemühungen verschiedener humanitärer Organisationen und der Regierung viele Aktivitäten statt, die darauf abzielen, das Land besser auf Katastrophen vorzubereiten.

Viele Nepales*innen kehren in ihr Heimatland zurück, da sie im Ausland schlagartig ihre Arbeit verloren (Foto: NEEDS/AWO International)Viele Nepales*innen kehren in ihr Heimatland zurück, da sie im Ausland schlagartig ihre Arbeit verloren (Foto: NEEDS/AWO International)
Südasien • Nepal

Hilfe für Migrant*innen: Verteilung von Hygieneprodukten und Aufklärungsarbeit zum Corona-Virus

Durch Corona verloren viele Arbeitsmigrant*innen in Indien, Malysia oder den Golfstaaten ihre Arbeit. Viele kehren daher in ihr Heimatland Nepal zurück. Sie werden in provisorischen Quarantäne-Einrichtungen an der Grenze untergebracht - ohne sanitäre Anlagen oder gar die Möglichkeit, Abstand zu halten. AWO International unterstützt acht Einrichtungen mit notwendigen Hygieneprodukten und klärt über das Virus und entsprechende Schutzmaßnahmen auf.

Der Bundesstaat Morelos wurde schwer vom Erdbeben getroffen. Dort führen wir ein Hilfsprojekt für die Betroffenen durch. (Foto: IMUMI)Der Bundesstaat Morelos wurde schwer vom Erdbeben getroffen. Dort führen wir ein Hilfsprojekt für die Betroffenen durch. (Foto: IMUMI)
Mittelamerika • Mexiko

Hilfe nach schwerem Erdbeben in Mexiko

Am 19. September erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,1 auf der Richterskala Mexiko, zahlreiche Nachbeben folgten. Mehr als 320 Menschen sind ums Leben gekommen, Hunderte wurden verletzt und unzählige Gebäude zerstört. Gemeinsam mit unserer mexikanischen Partnerorganisation IMUMI unterstützen wir betroffene Menschen im Bundesstaat Morelos.

Ernährung und Hygiene: Mit dem Hilfsprojekt unterstützen wir mehr als 25 000 Kinder und Jugendliche in vier Flüchtlingssiedlungen im Adjumani-Distrikt.Ernährung und Hygiene: Mit dem Hilfsprojekt unterstützen wir mehr als 25 000 Kinder und Jugendliche in vier Flüchtlingssiedlungen im Adjumani-Distrikt. (Foto: Right to Play Uganda)
Afrika • Uganda

Hungerkrise in Afrika: Humanitäre Hilfe für Geflüchtete in Uganda

Die Lage in vielen Regionen in Ost- und Zentralafrika ist dramatisch: Bis zu 23 Millionen Menschen sind aufgrund einer anhaltenden Dürre und kriegerischer Konflikte von einer Hungersnot bedroht. AWO International unterstützt südsudanesische Flüchtlinge in vier Flüchtlingslagern in Uganda.

Von den Kleinbauern im Gemeindebezirk Champerico, Guatemala, produzierter Mais.Von den Kleinbauern im Gemeindebezirk Champerico, Guatemala, produzierter Mais. (Foto: Estuardo Ajcalón)
Mittelamerika • Guatemala

Nahrungssicherheit für Kleinbauernfamilien in Champerico

In Zentralamerika hat El Niño zu den schlimmsten Dürren seit Jahrzehnten und einer Ernährungskrise geführt. Etwa 3,5 Millionen Menschen sind betroffen, allein in Guatemala sind es mehr als 1,3 Millionen Menschen. Die Folgen sind insbesondere für Kleinbäuerinnen und -bauern katastrophal: Durch die Dürre wurde ein großer Teil ihrer Ernte vernichtet.

Hilfe für Syrische Flüchtlinge im LibanonRasha floh mit ihrer Familie aus ihrer Heimatstadt in Syrien. Seit einem Jahr wohnt sie in der Zeltsiedlung Qaa. Hier kam ihre zweite Tochter Nur zur Welt. (Foto: AWO International)
Naher Osten • Libanon

Hilfe für syrische Flüchtlinge im Libanon

Seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien sind 4,8 Millionen Syrer*innen sind aus dem Land geflohen, etwa 1,2 Millionen in das kleine Nachbarland Libanon. Kein anderes Land hat im Verhältnis zur eigenen Bevölkerung mehr Geflüchtete aufgenommen. Dort führt AWO International ein Hilfsprojekt für Geflüchtete durch.

AWO International unterstützt die solidarischen Familien mit medizinischen Versorgungspaketen und Lebensmittel, wie unter anderem Mais, Bohnen und Salz.AWO International unterstützt die solidarischen Familien mit medizinischen Versorgungspaketen und Lebensmitteln, wie unter anderem Mais, Bohnen und Salz. (Fotos: AWO International)
Mittelamerika • Guatemala

Solidarische Familien: Betreuung von Migrant*innen im Transit

Eine der gefährlichsten und meist frequentierten Migrationsrouten führt durch den nördlichen Bundesstaat El Petén in Guatemala. Um den Migrant*innen auf ihrer Durchreise Schutz zu bieten, öffnen solidarische Familien der Organisation Maya Petén ihre Häuser: Hier bieten sie den Migrant*innen eine Unterkunft, Nahrung, medizinische Versorgung sowie Informationen über die Migrationsrouten und ihre Rechte.

Einige Häuser wiesen nach dem Erdbeben Risse in den Wänden auf, wieder andere konnten den starken Erdbewegungen nicht standhalten und stürzten ein.Einige Häuser wiesen nach dem Erdbeben Risse in den Wänden auf, wieder andere konnten den starken Erdbewegungen nicht standhalten und stürzten ein. (Foto: AWO International)
Mittelamerika • Guatemala

Wiederaufbau nach starkem Erdbeben in Guatemala

Decken stürzten herab, Häuser fielen zusammen: Am 7. Juli 2014 traf ein Erdbeben der Stärke 6,9 das Grenzgebiet zwischen Mexiko und Guatemala. Besonders schwer betroffen war der Gemeindebezirk Sibinal im Bundesstaat San Marcos in Guatemala – zahlreiche Häuser wurden unbewohnbar. AWO International unterstützte die Diözese und das Bistum San Marcos beim Wiederaufbau.

Wiederaufbau nach dem Taifun HayianWiederaufbau nach dem Taifun Hayian: Insgesamt 30.000 Menschen werden von den Wiederaufbaumaßnahmen profitieren. (Foto: HelpAge/Ayne Garcia)
Südostasien • Philippinen

Wiederaufbau nach dem Taifun Haiyan

Mit voller Wucht traf im November 2013 der Taifun Haiyan auf die Philippinen und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Die Zerstörungen waren gewaltig. Etwa 14 Millionen Menschen waren betroffen, mehr als 6 000 kamen ums Leben. AWO International hat umgehend Soforthilfe geleistet und unterstützt nun den Wiederaufbau.

AWO International: Hilfe nach dem Vulkanausbruch auf JavaNach dem Ausbruch von Mount Kelud versank die Stadt in der Vulkanasche. Eine etwa 3cm dicke Ascheschicht bedeckte Yogyakarta (Foto: AWO International)
Südostasien • Indonesien

Vulkanausbruch auf Java

Heftige Eruptionen des Vulkans Mount Kelud versetzten in der Nacht vom 13. Februar die Menschen auf Java in Angst und Schrecken. Über 200.000 Menschen aus 35 Dörfern wurden evakuiert. Wenige Stunden später bedeckte die Vulkanasche Provinzen in Ost- und Zentraljava. AWO International hat umgehend Soforthilfemaßnahmen in Gunnungkidul nahe Yogyakarta zugesagt.

Soforthilfe nach dem Taifun HaiyanDie Menschen auf den Philippinen waren nach dem Taifun dringend auf Hilfe angewiesen. Besonders wichtig in der akuten Phase waren Nahrungsmittel und Wasser. (Foto: Zanettini/Aktion Deutschland Hilft)
Südostasien • Philippinen

Taifun Haiyan: Nothilfe für Betroffene

Das Ausmaß der Zerstörung ist gewaltig: Über Hunderte Kilometer hinweg hinterlässt der Taifun Haiyan eine Schneise der Verwüstung. Etwa 13 Millionen Menschen sind betroffen, Tausende verloren ihr Leben. AWO International leistete umgehend humanitäre Soforthilfe und wird auch den Wiederaufbau unterstützen.

Hilfe nach Überschwemmungen in SomaliaHeftige Regenfälle führten zu Überschwemmungen in der Stadt Beledweyne in Somalia (Foto: HARDO)
Afrika • Somalia

Hilfe nach Überschwemmungen in Somalia

Nach heftigen Regenfällen kam es Ende 2012 zu Überschwemmungen in der Stadt Beledweyne in Somalia, Die Wassermassen zerstörten die Unterkünfte und Viehbestände der Anwohner. Etwa 48.000 Menschen sind von den Flutschäden schwer betroffen. Es starben 55 Menschen und tausende von Tieren wurden mit den Fluten weggespült.

Humanitäre Hilfe für malische Flüchtlinge in Burkina FasoDie Hilfsmaßnahmen verbessern vor allem die Hygienesituation der Flüchtlinge aus Mali. (Foto: Help e.V.)
Afrika • Burkina Faso

Humanitäre Hilfe für malische Flüchtlinge in Burkina Faso

Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Norden Malis haben zu Flüchtlingsströmen in die Nachbarländer geführt und die Nahrungsmittelkrise in der Sahelregion verschärft. Über 100.000 Menschen sind bereits nach Burkina Faso geflüchtet, das selbst von der Hungerkrise in der Region betroffen ist. AWO International unterstützt die Hilfsmaßnahmen im größten Flüchtlingslager Camp Ferrerio.

Soforthilfe nache Überschwemmungen in IndienStarke Monsunregenfälle führten zu massiven Überschwemmungen und Erdrutschen in Indien. (Foto: MSS)
Südasien • Indien

Soforthilfe nach Überschwemmungen in Indien

Außergewöhnlich starke Monsunregenfälle haben im Juni 2013 zu verheerenden Überschwemmungen im Norden Indiens geführt. Besonders betroffen war der Bundesstaat Uttarakhand. Tausende Menschen waren auf die Versorgung von Hilfsgütern angewiesen. AWO International hat umgehend Mittel aus dem Nothilfefond zur Verfügung gestellt führt in Zusammenarbeit mit MSS Hilfsmaßnahmen durch.

Ernährungssicherung in MaliDie Abgabe des Getreides an die Hilfsbedürftigen wird sorgfältig registriert. (Foto: Stop Sahel)
Afrika • Mali

Ernährungssicherung in Mali

Bis zu 18 Millionen Menschen waren Anfang 2012 von der Hungerkrise in der Sahelzone in Westafrika betroffen, unter ihnen viele Kinder. Auch in Mali, das zu den ärmsten Länder der Welt gehört, war die Hungersnot groß. AWO International hat gemeinsam mit der LAG Mali und der lokalen Organisation Stop Sahel ein Hilfsprogramm in der besonders betroffenen Region Kayes unterstützt.

Nothilfe für Dürreopfer in SomaliaIn der Region Hiraan verteilt HARDO vor allem Nahrungsmittel und Wasser an bedürftige Menschen. (Foto: HARDO)
Afrika • Somalia

Nothilfe für Dürreopfer in Somalia

AWO International unterstützte in Somalia die Hilfsmaßnahmen der Organisation HARDO (Humanitarian Action for Relief and Development Organization): In der Region Hiraan erhielten 500 Familien unter anderem Nahrungsmittel und Hygieneartikel.

Dürre in Ostafrika: Verteilung von Zusatznahrung, Decken, Wassereimern und Hygieneartikeln.Dürre in Ostafrika: Verteilung von Zusatznahrung, Decken, Wassereimern und Hygieneartikeln. (Foto: HelpAge Deutschland)
Afrika • Kenia

Hilfe für Dürreopfer in Mandera

Im kenianischen Distrikt Mandera, an der Grenze zu Äthiopien und Somalia, realisierten die Johanniter-Unfall-Hilfe, AWO International und HelpAge Deutschland ein gemeinsames Projekt in Kooperation mit der lokalen Nichtregierungsorganisation RACIDA (Rural Agency for Community Development Assistance – Organisation für ländliche Gemeindeentwicklung).

Nahrungsmittelhilfe in Turkana, KeniaNahrungsmittelverteilung in der Turkana-Provinz. Johanniter und AWO International helfen gemeinsam. (Foto: JUH/Studnar)
Afrika • Kenia

Nahrungsmittelhilfe in Turkana

In Ostafrika kam es 2011 zu einer Hungerkatastrophe. Mehr als 13 Millionen Menschen brauchten Hilfe, schätzte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen. Hunderttausende waren auf der Flucht. Die Johanniter-Unfall-Hilfe und AWO International verteilten in Turkana im Nordwesten Kenias Nahrungsmittel und boten medizinische Versorgung an.

Ein Junge in Bajo Lempa versucht sich vor dem Regen zu schützen.Überschwemmungen in El Salvador: Ein Junge in Bajo Lempa versucht sich vor dem Regen zu schützen. (Foto: ACISAM)
Mittelamerika • El Salvador

Hilfe nach Überflutung in El Salvador

Schwere Regenfälle haben im Oktober 2011 zu verheerenden Überflutungen in El Salvador geführt. Eine Million Menschen waren direkt von der Katastrophe betroffen. Die Partnerorganisationen IMU und ACISAM unterstützten Menschen in Notunterkünften und boten psychologische Betreuung für Helfer/innen an.

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