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Gruppenbild mit 4 Frauen in roten und weißen T-Shirts, die in die Kamera lächeln

Mittelamerika

Täglich begeben sich Menschen aus Zentralamerika und Mexiko auf den Weg in die USA. Sie fliehen vor organisierter Kriminalität, Armut und fehlenden Perspektiven. Seit 2015 setzen wir uns gezielt für eine sichere Migration ein und erarbeiten lokale Projekte, um vor allem Jugendlichen und jungen Erwachsenen Bleibeperspektiven aufzuzeigen.

Unser neues Regionalprogramm ist bis 2024 angesetzt und konzentriert sich auf sichere Migrationsrouten für Arbeitsmigrant*innen und lokale Projekte für die einheimische Bevölkerung, um Armut und Gewalt entgegenzuwirken.

Auf dem Bild sind eine Frau, ein Mädchen und ein Hund zu sehen, die einen Vorbereitungskurs zur Katastrophenvorsorge machen.
MittelamerikaEl SalvadorGuatemala

Inklusives Katastrophenschutzmanagement in Zentralamerika

Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua sind ständig von Naturkatastrophen bedroht. Menschen mit Behinderungen brauchen besonderen Schutz. Gemeinsam mit den deutschen Organisationen ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) und CBM (Christoffel Blindenmission) arbeiten wir an der Stärkung der institutionellen und kommunalen Reaktionsfähigkeit durch wirksame Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Menschen mit Behinderungen.

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Viele Familien verloren durch Eta und Iota ihr Zuhause. Die Lebensbedingungen in den Notunterkünften sind sehr beengt (Foto: AWO International/OCDIH)
MittelamerikaHonduras

NACH HURRIKAN ETA UND IOTA: WIEDERAUFBAU UND ERNÄHRUNGSSICHERUNG FÜR FAMILIEN

Im November 2020 trafen gleich zwei Hurrikans innerhalb von 15 Tagen die Region Potrerillos in Honduras. AWO International hilft mit einem Wiederaufbau-Projekt Familien beim Wiedereinstieg in ein normales Leben und stärkt die Katastrophenvorsorge in der Gemeinde, um zukünftigen Naturkatastrophen vorzubeugen.

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In Workshops werden den Jugendlichen Bleibeperspektiven aufgezeigt (Foto: AWO International)
MittelamerikaNicaragua

Jugendarbeit zur Schaffung von Bleibeperspektiven

Durch die innenpolitische Krise seit April 2018 hat die Migration aus Nicaragua stark zugenommen. Unsere Partnerorganisation CANTERA setzt sich für eine sichere und aufgeklärte Migration ein. Des Weiteren zeigt sie Bleibeperspektiven auf, indem die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Psycholog*innen Lebenspläne erarbeiten und ihnen durch einkommensschaffende Maßnahmen Zukunftsperspektiven aufgezeigt werden.

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Migranten im Transit werden von der Herberge La Sagrada Familia mit einer warmen Mahlzeit versorgt (Foto: UMUN)
MittelamerikaMexiko

Strategien zum Schutz von Migrant*innen

Mexiko erlebt den gesamten Migrationszyklus: Jedes Jahr durchqueren ungefähr 450.000 Migrierende aus Mittelamerika das Land, viele von ihnen bleiben. Aber auch tausende Mexikaner*innen selbst machen sich auf den Weg. Doch Migration birgt viele Gefahren. Mit der Partnerorganisation UMUN führen wir ein Projekt durch, um Risiken zu mindern.

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MittelamerikaMexiko

Beratung und Zugang zu Rechten für Migrant*innen in Tapachula, Mexiko

Im Jahr 2021 wurden in Mexiko über 130.000 Asylanträge gestellt, womit Mexiko zu den drei Ländern mit den meisten Asylanträgen zählt. Etwa 90.000 davon wurden allein in Tapachula, der südlichen Grenzstadt zu Guatemala, im Bundesstaat Chiapas gestellt (WOLA 2021). Die Stadt ist inzwischen als "Gefängnisstadt" für Migrant*innen und Asylbewerber*innen bekannt. Das Menschenrechtszentrum Fray Matías (Centro de Derechos Humanos Fray Matías) arbeitet daran, den Zugang zu Rechten und Dienstleistungen für Menschen in verschiedenen Migrationskontexten in Tapachula zu verbessern, insbesondere für Frauen und Mädchen.

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MittelamerikaMexiko

Förderung der Rechte von Frauen im Kontext von Migration

Das Fehlen einer Gender-Perspektive in der mexikanischen Politik erschwert es Migrantinnen, ihre Rechte wahrzunehmen. Unser Partner IMUMI erleichtert Migrantinnen den Zugang zur Justiz und setzt sich für die Schaffung oder Änderung von staatlichen Maßnahmen und Programmen zugunsten von Migrantinnen und ihren Familien ein.

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MittelamerikaGuatemala

Stärkung der Rechte von Migrant*innen und Rückkehrer*innen in Guatemala

Täglich begeben sich die Einwohner*innen von Chimaltenango und Huehuetenango auf eine der gefährlichsten Routen der Welt nach Mexiko oder in die Vereinigten Staaten, auf der Suche nach einem besseren Leben. Gemeinsam mit ECAP setzen wir uns für die Verbreitung von Rechten und die Stärkung der Bewohner*innen ein, um eine Realität zu verändern, die seit mehr als 50 Jahren andauert.

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MittelamerikaGuatemala

Das Ergebnis eines langen gemeinsamen Weges

Die Gemeinde Ixcán in Guatemala wird überwiegend von indigenen Völkern bewohnt und ist durch extreme Armut gekennzeichnet. Für viele seiner Bewohner*innen ist die Migration der einzige Ausweg aus der Not und der Perspektivlosigkeit. Seit 2013 arbeiten wir mit ACCSS zusammen, um Migrant*innen und Rückkehrer*innen in Ixcán zu unterstützen und Alternativen zur Migration zu fördern. Das Projekt endet im Dezember 2024 und in dieser Phase geht es darum die aufgebauten Sozialstrukturen nachhaltig zu festigen.

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Eine Frau hält ihre Hand über den Bauch einer schwangeren Frau.
MittelamerikaGuatemala

Gesundheit fördern - indigene Frauen stärken

Klimabedingte Katastrophen und die Verschlechterung der landwirtschaftlichen Erträge gefährden die Ernährungssicherheit und Gesundheitsversorgung im Norden Guatemalas, insbesondere von Müttern und Kindern. Gemeinsam mit der Partnerorganisation ASESCA setzt sich AWO International für Geschlechtergerechtigkeit, Ernährungssicherheit und Umweltschutz ein.

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Zwei Frauen füllen Mais in einen Sack um und lachen dabei.
MittelamerikaGuatemala

Stärkung indigener Gemeinden in Guatemala

Der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlage der Menschen im guatemaltekischen „Trockenkorridor“. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Utz Che’ stärken wir die Katastrophenvorsorge, fördern nachhaltige Anbaumethoden und unterstützen die lokale Einkommensentwicklung, insbesondere von indigenen Frauen.

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Zwei Frauen sitzen in einem großen Konferenzraum. Sie drehen sich zur Kamera und lächeln.
22. Februar 2024

Migration als globale Herausforderung

Vom 23. bis 25. Januar 2024 war AWO International auf dem Globalen Forum für Migration und Entwicklung in Genf vertreten. Seit 2015 setzen wir uns gemeinsam mit Partnerorganisationen in Mittelamerika und Mexiko für eine informierte und sichere Migration ein.

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Erste Hilfe Kurs in Guatemala (Foto: AWO International)
MittelamerikaGuatemalaEl Salvador

Eine starke Kooperation für inklusive Katastrophenvorsorge

Menschen mit Behinderung sind in Notsituationen besonders gefährdet und werden häufig nicht berücksichtigt. Wir möchten diese Situation in Mittelamerika ändern und setzen uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein inklusives Katastrophenmanagement ein.

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