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Philippinen

Jährlich verlassen schätzungsweise eine Million Menschen die Philippinen als Arbeitsmigrant*innen. Viele sind dabei Risiken wie ungerechter oder illegaler Anwerbung, Menschenhandel und Zwangsarbeit ausgesetzt. Gleichzeitig ist das Land stark von Naturkatastrophen und den Folgen des Klimawandels betroffen, was die Lebensbedingungen zusätzlich erschwert.

Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen konzentriert sich AWO International auf den Schutz von Arbeitsmigrant*innen und ihren Familien, insbesondere von gefährdeten Frauen und Kindern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stärkung widerstandsfähiger Gemeinschaften in Regionen, die häufig von Naturkatastrophen und Klimafolgen betroffen sind.

2 Frauen und ein Mann stehen vor einem Banner mit der Aufschrift "Turnover of Micro Grants to Families affected by Typhoon Tino
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Philippinen: AWO International leistet Nothilfe nach verheerenden Taifunen

Die Philippinen wurden im November 2025 von zwei verheerenden Taifunen heimgesucht. Taifun Kalmaegi forderte 224 Menschenleben, über 100 Menschen werden vermisst. Kurz darauf folgte Supertaifun Fung-Wong und zwang mehr als eine Million Menschen zur Flucht. AWO International leistet Nothilfe für die betroffenen Familien.

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Eine Frau steht lächelnd vor einer Maschine aus Holz, welche die Abaca-Faser verarbeitet.
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Philippinische Landwirt*innen stellen auf grüne Produktion um

AWO International und die lokale NGO ECOWEB stärken kleinbäuerliche Haushalte in den Philippinen mit klimafreundlichen, nachhaltigen Anbaumethoden – für bessere Ernten, Einkommen, Umweltschutz und Katastrophenvorsorge.

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Auf dem Bild sind drei Menschen von hinten zu sehen. Sie sprechen miteinander und schauen auf ein selbst gestaltetes Poster.
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Sichere Migration: Unterstützung für Arbeitsmigrant*innen und ihre Familien auf den Philippinen

Philippinische Arbeitsmigrant*innen sind zahlreichen Risiken ausgesetzt, die häufig auf unzureichende Planung und fehlende Schutzmechanismen zurückzuführen sind. Unser Projekt mit Atikha zielt darauf ab, Arbeitsmigrant*innen zu helfen, indem wir das Migrationsumfeld verbessern und sie und ihre Familien von der Vorbereitung der Ausreise bis zur Wiedereingliederung nach der Rückkehr unterstützen.

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A woman stands in front of a field and smiles at the camera.
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Katastrophenvorsorge auf den Philippinen

Die geografische Lage der Philippinen macht das Land anfällig für Naturkatastrophen wie Erdbeben, Taifune, Vulkanausbrüche und Überschwemmungen. Zusätzlich verstärkt der Klimawandel die Häufigkeit und Intensität von Naturkatastrophen. Eine proaktive Vorsorge ermöglicht, dass sich die Menschen besser auf diese klimabedingten Risiken vorbereiten können und die Auswirkungen auf das Leben und die Infrastruktur des Landes minimiert werden. In Zusammenarbeit mit der lokalen Partnerorganisation CONCERN fördern wir die Katastrophenvorsorge auf den Philippinen.

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Eine Frau steht vor einem Banner mit der Aufschrift "Livelihood Training"
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Bekämpfung von Menschenhandel auf den Philippinen

Die COVID-19 Pandemie und ihre anhaltenden Auswirkungen erhöhen die Gefahr, dass philippinische Hausangestellte Opfer von Menschenhandel und anderen Formen der Ausbeutung werden. 2021 schlossen AWO International und die philippinische NGO Ople Center eine Partnerschaft, um auf diese neuen Herausforderungen für philippinische Arbeitsmigrant*innen zu reagieren.

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Eine Frau hält macht ein Präsentation. Sie hält ein Mikrofon in der Hand und steht vor einer Flipchart.
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Förderung der Rechte von Arbeitsmigrant*innen in Südostasien

Arbeitsmigration in Südostasien ist ein Phänomen, das seit Jahrhunderten besteht. Trotz wirtschaftlicher Gewinne für Herkunfts- und Zielländer, ist die Lage der Migrant*innen und deren Zugang zu Sozialleistungen oft prekär. Seit 2021 setzt sich AWO International gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation Migrant Forum Asia (kurz MFA) für die Rechte von Arbeitsmigrant*innen in Südostasien ein.

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Das Boot, mit dem Norbhen Costańo rausfährt, ist gemietet. Der Fang eines Tages reicht kaum noch aus, um seine Familie zu versorgen. (Foto: Mark Henry/AWO International)
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Plastikmüll statt Fisch, Ausbeutung statt Einkommen

Die Menschen in den Küstengemeinden der philippinischen Provinz Sarangani leben vor allem von der Fischerei. Doch kommerzielle Fischereiflotten räumen die Fischbestände leer, die Fischer verlieren ihre Lebensgrundlage. Heuern sie bei der industriellen Fischerei, fallen sie häufig Ausbeutung und Menschenhandel zum Opfer.

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Teilnehmende eines Stakeholderdialogs diskutieren Strategien für sichere Arbeitsmigration. MMCEAI brachte 52 Vertreter*innen lokaler Regierungsstellen und Gemeindeorganisationen zusammen. (Foto: AWO International)
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Arbeitsmigrantinnen vor Ausbeutung und Missbrauch schützen

Täglich verabschieden sich Frauen der Insel Mindanao von ihren Familien und migrieren zum Arbeiten ins Ausland. Für viele endet dieser Schritt in Ausbeutung und Missbrauch. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation MMCEAI tragen wir dazu bei, Migration sicherer zu gestalten.

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Das Team von CMA bei einer Fallkonferenz. (Foto: AWO International)
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Rechte von Hausangestellten in Migration stärken

Etwa 10 Prozent der philippinischen Bevölkerung leben und arbeiten als Migrant*innen im Ausland. Armut und fehlende Einkommensmöglichkeiten sind die Hauptgründe dafür. Viele Frauen arbeiten als Haushaltshilfen, wo sie oft Missbrauch und Ausbeutung ausgesetzt sind. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Center for Migrant Advocacy setzen wir uns für ihren Schutz und ihre Rechte ein.

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