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SüdostasienPhilippinen

Mehr als eine Faser: Abaca-Landwirt*innen auf den Philippinen stärken ihre Zukunft

Indigene Kleinbauernfamilien auf den Philippinen sind besonders von Naturkatastrophen und wirtschaftlicher Unsicherheit betroffen. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation ECOWEB stärken wir ihre Widerstandsfähigkeit – durch klimaangepasste Landwirtschaft, genossenschaftliche Vermarktung und Katastrophenvorsorge.

Eine Frau macht einen Korb/ Tasche aus Abaca-Abfällen
Ein fünftägiger Handwerkskurs zur Verwertung von Abaca-Abfällen wurde für Mitglieder der Produktionsgilden durchgeführt.

Indigene Kleinbauernfamilien in Sibagat auf den Philippinen sind besonders von Naturkatastrophen, Marktschwankungen und unsicheren Einkommensverhältnissen betroffen. Viele sind von Zwischenhändlern abhängig und haben kaum Zugang zu Verarbeitungsanlagen oder Märkten. Gleichzeitig gefährdet der Klimawandel ihre landwirtschaftlichen Lebensgrundlagen.

Wie wir vorgehen

Kleinbauernfamilien werden in klimafreundlichen Anbaumethoden geschult – darunter Abaca-Anbau, Diversifizierung mit Bananen, Kokosnuss und Hackfrüchten sowie verbesserte Erntetechniken. Mit erneuerbarer Energie betriebene Abaca-Verarbeitungsanlagen stärken die Faserqualität und ermöglichen bessere Preise. Produzent*innen-Genossenschaften übernehmen die kollektive Vermarktung und reduzieren die Abhängigkeit von Zwischenhändlern. Außerdem entwickeln lokale Katastrophenschutzkomitees lokale Notfallpläne und setzen Maßnahmen wie Hangstabilisierung und klimaresistente Anbaudiversifizierung um.

Projektinfo

Ort/Region Sibagat, Agusan del Sur, CARAGA, Philippinen
Partner ECOWEB (Ecosystems Work for Essential Benefits, Inc.)
Aktivitäten
  • Kleinbauernfamilien in klimafreundlicher Landwirtschaft schulen
  • Abaca-Verarbeitungsanlagen mit erneuerbarer Energie aufbauen und betreiben
  • Produzent*innen-Genossenschaften für kollektive Vermarktung stärken
  • Lokale Katastrophenschutzkomitees einrichten und unterstützen
  • Regionale Entwicklungspläne mitgestalten
Laufzeit 01.11.2022 - 31.07.2026
Budget 1.302.371,18 Euro
Förderer ADH (Aktion Deutschland Hilft), BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

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