AWO International hat drei zentrale Querschnittsthemen definiert, die in allen humanitären Projekten berücksichtigt werden müssen: Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion sowie Klima- und Umweltschutz.
Geschlechtergerechtigkeit
AWO International betrachtet Geschlechtergerechtigkeit als ein zentrales Anliegen, das in allen Bereichen und Lebensphasen angestrebt werden sollte. Ziel ist es, gleiche Rechte, Verantwortlichkeiten und Chancen für alle Geschlechter zu gewährleisten. Insbesondere die Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen soll gefördert werden. Außerdem setzt sich AWO International für eine gerechte Verteilung von Ressourcen und die Teilnahme aller Geschlechter an Entscheidungsprozessen ein.
Inklusion
Inklusion wird von AWO International als der Abbau von Barrieren verstanden, die Menschen daran hindern, ihre Rechte gleichberechtigt zu genießen. AWO International fördert dabei die Einbeziehung marginalisierter Gruppen in die Gestaltung, Umsetzung und Evaluierung von Projekten, um sicherzustellen, dass alle Menschen Zugang zu Dienstleistungen und Möglichkeiten haben. Ein systematischer Aufbau von Kapazitäten und Fachwissen unter den Mitarbeitenden und Partnerorganisationen ist entscheidend, um eine inklusive Haltung und Maßnahmen zu fördern.
Klima- und Umweltschutz
AWO International erkennt die Klimakrise und den Umweltschutz als wesentliche Herausforderungen an und verpflichtet sich, Maßnahmen zu ergreifen, die sowohl die Auswirkungen der Klimakrise bekämpfen als auch den Schutz der Umwelt in ihren humanitären Projekten fördern. AWO International verfolgt das Ziel, CO2-Emissionen schrittweise zu reduzieren und umweltfreundliche Praktiken in der Beschaffung und Durchführung von Projekten zu integrieren, um die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren.