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Ein Mädchen steht vor einer Sanitäreinrichtung.

Wasser und Gesundheit

Der Zugang zu sauberem Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene ist ein grundlegendes Menschenrecht. Doch weltweit haben Millionen von Menschen keinen Zugang dazu. Um die Lebensbedingungen zu verbessern und die Gesundheit zu fördern, bauen wir zum Beispiel Brunnen oder Sanitäranlagen und klären über Hygienepraktiken auf.

Sauberes Trinkwasser und Sanitäranlagen sind lebensnotwendig  

Weltweit haben 2,2 Milliarden Menschen keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser. 703 Millionen von ihnen können nicht einmal ihre Grundversorgung mit sauberem Wasser decken. Das bedeutet, dass sie keinen Trinkwasseranschluss zu Hause haben und mehr als eine halbe Stunde benötigen, um zur nächsten Wasserquelle zu gelangen. Die heute schon begrenzte Wasserversorgung wird sich im Zuge der Klimakrise in vielen Regionen, vor allem in ärmeren Gebieten des Globalen Südens, noch verschlimmern. 

Zudem verfügen rund 3,5 Milliarden Menschen nicht über gesicherte Sanitäranlagen wie Toiletten oder Waschräume. Noch immer verrichten etwa 770 Millionen Menschen ihre Notdurft im Freien. Dadurch werden oft Flüsse oder Seen verunreinigt – dieselben Gewässer, die zur Trinkwasserversorgung genutzt werden. Unter solchen Bedingungen breiten sich Krankheiten wie Cholera oder Durchfallerkrankungen schnell aus. Besonders für Kinder sind sie lebensgefährlich.

Wasserknappheit gefährdet besonders Mädchen und Frauen   

Besonders für Mädchen und Frauen stellt der fehlende Zugang zu Trinkwasser und Sanitäranlagen eine große Gefahr dar. In rund 80 Prozent der Familien, die keinen direkten Zugang zu Trinkwasser haben, sind Frauen für das Wasserholen verantwortlich. Auf diesen Wegen kommt es häufig zu Überfällen und Missbrauch. Zudem fehlen in vielen Schulen Toiletten und Möglichkeiten zur Menstruationshygiene, weshalb viele Mädchen regelmäßig dem Unterricht fernbleiben oder die Schule ganz abbrechen. Damit verlieren sie die Chance auf Bildung und auf ein selbstbestimmtes Leben

WASH steht für Water, Sanitation and Hygiene – also für sauberes Wasser, sichere Sanitärversorgung und grundlegende Hygienemaßnahmen. Die Abkürzung wird in der humanitären Hilfe für Projekte verwendet, die den Zugang zu Trinkwasser, die Verfügbarkeit sanitärer Einrichtungen und die Hygienebedingungen verbessern wollen. Diese drei Bereiche hängen eng zusammen und müssen gemeinsam gedacht und umgesetzt werden, um die Gesundheit von Menschen dauerhaft zu schützen.

Jetzt Solidarität zeigen und spenden!

Ein Mädchen trinkt aus einem Brunnen. Ein Junge trägt eine Brille Eine Frau hält ein Baby in den Armen Eine Frau steht vor einem Brunnen und holt Wasser. Eine Schwangere Frau wird von einer anderen Frau untersucht.

Hinweis: Die Spendenbeispiele sind symbolisch. 

20 € (Spendenbeispiel)
Mit 20 € können wir z.B. einer Person mit Sehstörung eine Brille zur Verfügung stellen

92 € (Spendenbeispiel)
Mit 92 € können wir z.B. eine schwangere Frau in Guatemala mit Nahrungsergänzungsmitteln und Beratungen versorgen

800 € (Spendenbeispiel)
Mit 800 € können wir z.B. ein Flachbrunnen-System für eine Gemeinde installieren, inkl. Bohrloch, Rohre, Pumpe und Arbeitskraft

Mehr Infos zu den Spendenbeispielen

Was macht AWO International im Bereich Wasser und Gesundheit? 

AWO International arbeitet gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen daran, den Zugang zu sauberem Wasser, sicheren Sanitäranlagen und grundlegender Hygiene zu verbessern. In unseren Projekten fördern wir unter anderem: 

  • die Errichtung sicherer Toiletten und Waschräume, zum Beispiel an Schulen oder in Geflüchtetenlagern 
  • den Bau oder die Instandsetzung von Trinkwasserbrunnen 
  • Aufklärungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen zu Hygiene und Gesundheitsvorsorge 
  • Die Durchführung von Gesundheits-Check Ups in ländlichen Regionen – insbesondere für Schwangere und Kleinkinder 
  • die Verteilung von Trinkwasser und Hygienepaketen nach Naturkatastrophen wie Erdbeben oder an Menschen auf der Flucht 

Beispielprojekte: Wasser und Gesundheit

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