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SüdasienNepal

Sicher weg, sicher zurück: Für den Schutz nepalesischer Arbeitsmigrant*innen

Viele Nepales*innen suchen im Ausland Arbeit – oft ohne ausreichenden Schutz. Zusammen mit unserer Partnerorganisation SOSEC Nepal stärken wir Migrant*innen und ihre Familien: durch Information, soziale Absicherung und wirtschaftliche Perspektiven vor Ort.

Eine Gruppe von Menschen laufen durch die Straße mit einem Banner.
Gemeinsam für faire Arbeitsbedingungen und den Schutz nepalesischer Arbeitsmigrant*innen.

Nepal gehört zu den Ländern mit dem höchsten Anteil an Arbeitsmigrant*innen weltweit. Besonders die Migration nach Indien – oft saisonal und ohne formelle Verträge – birgt erhebliche Risiken: Viele reisen ohne ausreichende Informationen zu ihren Rechten und verfügbaren Schutzangeboten. Die Folgen für sie und ihre Familien sind oft gravierend. Besonders Frauen sind von den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen stark betroffen.

Was uns antreibt

Zusammen mit SOSEC Nepal wollen wir das ändern. Gemeinsam stärken wir lokale Strukturen, die Migrant*innen vor, während und nach der Migration begleiten – und arbeiten daran, dass ihr Schutz auch für jene gilt, die auf informellen Wegen nach Indien ziehen.

Wie wir vorgehen

Migration Information Centres (MICs) bieten einen niedrigschwelligen Zugang zu verlässlichen Informationen über Rechte und Schutzangebote – gerade für diejenigen, die über die offene Grenze nach Indien migrieren. Gemeindebasierte Gruppen schaffen Räume für gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Handeln. Landwirtschaftliche Trainings und die Förderung von Kleinstunternehmen eröffnen Einkommensmöglichkeiten vor Ort. Und durch gezielte Arbeit mit lokalen Behörden stellen wir sicher, dass die Anliegen von Migrant*innen nicht überhört werden.

Projektinfo

Ort/Region Gemeinde Bhairabi im Bezirk Dailekh in der Provinz Karnali
Partner Social Service Center Nepal (SOSEC)
Aktivitäten
  • Lokale Selbsthilfegruppen und Jugendorganisationen aufbauen und stärken
  • Zugang zu sozialer Absicherung und Migrationsinformationen verbessern
  • Wirtschaftliche Reintegration durch Trainings und Kleinstunternehmen fördern
  • Lokale Entscheidungsträger*innen für den Schutz von Migrant*innen sensibilisieren
  • Psychosoziale Unterstützung für Rückkehrer*innen und ihre Familien anbieten
Laufzeit 01. Januar 2026 – 31. Dezember 2028
Budget 298.244 Euro
Förderer Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

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