Nepal gehört zu den Ländern mit dem höchsten Anteil an Arbeitsmigrant*innen weltweit. Besonders die Migration nach Indien – oft saisonal und ohne formelle Verträge – birgt erhebliche Risiken: Viele reisen ohne ausreichende Informationen zu ihren Rechten und verfügbaren Schutzangeboten. Die Folgen für sie und ihre Familien sind oft gravierend. Besonders Frauen sind von den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen stark betroffen.
Was uns antreibt
Zusammen mit SOSEC Nepal wollen wir das ändern. Gemeinsam stärken wir lokale Strukturen, die Migrant*innen vor, während und nach der Migration begleiten – und arbeiten daran, dass ihr Schutz auch für jene gilt, die auf informellen Wegen nach Indien ziehen.
Wie wir vorgehen
Migration Information Centres (MICs) bieten einen niedrigschwelligen Zugang zu verlässlichen Informationen über Rechte und Schutzangebote – gerade für diejenigen, die über die offene Grenze nach Indien migrieren. Gemeindebasierte Gruppen schaffen Räume für gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Handeln. Landwirtschaftliche Trainings und die Förderung von Kleinstunternehmen eröffnen Einkommensmöglichkeiten vor Ort. Und durch gezielte Arbeit mit lokalen Behörden stellen wir sicher, dass die Anliegen von Migrant*innen nicht überhört werden.
Projektinfo
| Ort/Region | Gemeinde Bhairabi im Bezirk Dailekh in der Provinz Karnali |
|---|---|
| Partner | Social Service Center Nepal (SOSEC) |
| Aktivitäten |
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| Laufzeit | 01. Januar 2026 – 31. Dezember 2028 |
| Budget | 298.244 Euro |
| Förderer | Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) |