Die Lage vor Ort
Der Bürgerkrieg hat Millionen Menschen in Syrien zur Flucht gezwungen. Besonders in Nordostsyrien leben Tausende Binnenvertriebene unter schwierigen Bedingungen: Armut, hohe Arbeitslosigkeit und eingeschränkter Zugang zu sauberem Wasser, Gesundheitsversorgung und Strom prägen den Alltag. Viele möchten in ihre Heimatorte zurückkehren, doch ohne Unterstützung ist ein Neuanfang kaum möglich.
Beratung, Rückkehr, Perspektive
Der erste Schritt ist Beratung und Begleitung: In Welcome-Desks in Nordostsyrien erhalten Rückkehrer*innen und Binnenvertriebene individuelle Unterstützung bei der Wiedereingliederung und Jobsuche. Familien, die bereit sind, in ihre Heimatorte zurückzukehren, erhalten zusätzlich gezielte finanzielle Hilfe.
Parallel dazu wird in einem Modell-Dorf an langfristigen Perspektiven gearbeitet: Solarbetriebene Bewässerungssysteme, ökologische Landwirtschaft sowie die Verteilung von Saatgut und Vieh schaffen neue Einkommensmöglichkeiten. Mobile Gesundheitsteams schulen die Bevölkerung in grundlegenden Hygienepraktiken und der sicheren Nutzung von Wasserquellen.
Zusammen ankommen
Damit Rückkehr nicht nur ein Ortswechsel ist, sondern ein echter Neuanfang, wird außerdem ein Gemeinschaftszentrum aus ökologischen Materialien aufgebaut. Dort soll ein Ort der Begegnung und des Austauschs zwischen Rückkehrer*innen und Aufnahmegemeinschaften geschaffen werden.
Projektinfo
| Ort/Region | Nordost- und Nordwestsyrien: Hassakah, Qamishli, Afrin und Aleppo |
|---|---|
| Partner | Volkshilfe Solidarität; Kurdish Red Crescent (KRC) / Heyva Sor a Kurd (HSK); Mesopotamia |
| Aktivitäten |
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| Laufzeit | 01.01.2026 - 31.12.2026 |
| Budget | 122.639 € |
| Förderer | Aktion Deutschland Hilft |