Ernährung, Einkommen, Klimaresilienz
In sogenannten Feldschulen lernen Bäuer*innen den Anbau von Obst und Gemüse in Küchengärten sowie klimaangepasste Anbaumethoden. Das stärkt die Ernährungssicherheit, schützt Böden und Wasserressourcen und erhöht die Erträge. Schulungen zur Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte sowie zur Seifenherstellung schaffen zudem zusätzliche Einkommensquellen. Dorfbasierte Spargruppen ermöglichen gegenseitige Unterstützung, etwa durch Kleinkredite für Schulgebühren, medizinische Versorgung oder Investitionen.
Wir schulen Landwirte im Bereich Ernährung und Ernährungssicherheit durch den Anbau von Gemüse in Hausgärten. So können Familien auf kleinen Flächen mit lokal verfügbaren Materialien Gemüse anbauen. Durch das Mischen von sandiger Erde, Asche und organischem Material in Säcken oder Schalen können sie nahrhaftes Gemüse direkt zu Hause anbauen, ohne große Flächen zu benötigen.
Cordy Bosco Tumarani, Mitarbeiter bei COVOID
Gleichberechtigung und sozialer Zusammenhalt
Frauen in Isingiro sind stark belastet – durch Arbeit, eingeschränkte Bildungschancen, Gewalt und fehlende Familienplanung. Um ihre Rechte zu stärken, setzt das Projekt auf Radiosendungen, Informationsmaterialien und ein lokales Gesundheitsnetzwerk. Multiplikator:innen geben Wissen zu Themen wie Gleichstellung, Gewaltprävention und Familienplanung weiter.
Dialog & Umweltschutz
Dialogplattformen fördern das friedliche Zusammenleben von Geflüchteten und lokalen Gemeinden und helfen, Ressourcenkonflikte gemeinsam zu lösen. Das stärkt nicht nur den sozialen Zusammenhalt, sondern auch den nachhaltigen Umgang mit Umweltressourcen.
Projektinfo
| Ort/Region | Geflüchtetencamp Nakivale, Kakingi und Gastgemeinden, Isingiro Distrikt |
|---|---|
| Partner | Community Volunteer Initiative for Development (COVOID) |
| Aktivitäten |
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| Laufzeit | January 2023 – Dezember 2025 |
| Budget | 227.117€ |
| Förderer | Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) |