Karamoja ist eine der ärmsten und am stärksten von Ernährungsunsicherheit betroffenen Regionen Ugandas. Wiederkehrende Dürren, unregelmäßige Regenfälle und traditionelle Anbaumethoden gefährden die Lebensgrundlagen der Bevölkerung. Besonders betroffen sind Frauen, Witwen, ältere Menschen und Familien mit Kindern unter fünf Jahren. Frauen übernehmen einen Großteil der landwirtschaftlichen Arbeit, haben jedoch kaum Mitspracherecht bei Entscheidungen über Viehbestand und produktive Ressourcen.
Wie wir vorgehen
Über gemeinschaftliche Lerngruppen für nachhaltige Landwirtschaft und Tierhaltung lernen Teilnehmende praxisnah klimaangepasste Anbaumethoden, Bodenschutz, Agroforstwirtschaft und Diversifizierung von Anbaupflanzen. Außerdem werden Spar- und Kreditgruppen gegründet, um die finanzielle Widerstandsfähigkeit zu stärken. Haushalte werden beim Aufbau von Hausgärten mit nährstoffreichen Pflanzen wie orangefleischigen Süßkartoffeln und eisenreichen Bohnen unterstützt, ebenso wie bei der Geflügel- und Schweinehaltung.
Dorfgesundheitsteams führen Schulungen durch, die Müttern und Familien helfen, Säuglinge und Kleinkinder besser zu ernähren. Zudem arbeiten wir mit lokalen Komitees zusammen, um Notfallpläne für den Umgang mit Katastrophen zu entwickeln.
Projektinfo
| Ort/Region | Kawalakol and Lokori Sub Counties, Karenga, Uganda (Karamoja Subregion) |
|---|---|
| Partner | Grassroots Alliance for Rural Development (GARD) |
| Aktivitäten |
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| Laufzeit | 01.11.2025 - 31.07.2027 |
| Budget | 150.000 Euro |
| Förderer | ADH (Aktion Deutschland Hilft) |