Zum Inhalt springen Zum Footer springen
08. Mai 2024 News

Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion und Klimaschutz

Neue Querschnittsthemen für die Humanitäre Arbeit von AWO International

Wie können wir Frauen besser in die Planung von humanitären Hilfsmaßnahmen einbeziehen? Wie kann der Wiederaufbau nach Katastrophen barrierefrei gestaltet werden und wie können wir Plastikmüll bei der Verteilung von Hilfsgütern vermeiden? Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion sowie Klima- und Umweltschutz - diese drei Querschnittsthemen sollen ab diesem Jahr in allen humanitären Projekten von AWO International berücksichtigt werden. Für die praktische Umsetzung haben wir eine neue Guideline erstellt, die sogenannte Guideline for Crosscutting Issues.

Als internationaler Fachverband der Arbeiterwohlfahrt führt AWO International weltweit über 50 Projekte der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit durch. AWO International handelt und arbeitet nach den fünf AWO Grundwerten Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit und hat die Vision einer gerechten Welt, in der alle Menschen solidarisch denken und handeln. Um diese Vision zu erreichen, einen lebenswerten Planeten für zukünftige Generationen zu sichern und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen, wurden in einem partizipativen Prozess mit Kolleg*innen aus den verschiedenen Regionalbüros die folgenden drei Querschnittsthemen ausgewählt, die in allen humanitären Projekten von AWO International verpflichtend zu berücksichtigen sind und als Empfehlung für Projekte im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit dienen:  

  1. Geschlechtergerechtigkeit: AWO International hat sich zum Ziel gesetzt, die Gleichstellung der Geschlechter für alle Menschen in allen Lebensbereichen und Lebensphasen zu verwirklichen.  
  2. Inklusion: AWO International setzt sich dafür ein, dass jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit gleichberechtigter Teil einer vielfältigen Gesellschaft ist.  
  3. Klimawandel und Umweltschutz: AWO International integriert Maßnahmen zur Bekämpfung der Auswirkungen des Klimawandels und zum Schutz der Umwelt in alle humanitären Projekte.  

In den letzten Jahren haben wir festgestellt, dass unsere Partnerorganisationen weltweit die Relevanz dieser Themen und die Notwendigkeit, sie anzugehen, erkannt haben. Dennoch war es oft eine Herausforderung, diese Themen im Projektkontext zu behandeln und der Bedarf an einem Leitfaden, der konkrete Beispiele liefert, wurde von Partnerseite geäußert. Aus diesem Grund hat AWO International diesen Leitfaden für die drei Querschnittsthemen entwickelt, um die Umsetzung zu erleichtern.

Hier finden Sie die Guideline: LINK 

WAS SIE AUCH INTERESSIEREN KÖNNTE

Alternativer Text

Geschlechtergerechtigkeit

Noch immer sind Frauen weltweit massiv benachteiligt. AWO International setzt sich dafür ein, dass die gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe von Frauen gestärkt wird und Männer gleichermaßen Verantwortung übernehmen.

Mehr
Eine Gruppe Frauen steht vor einem Haus. Vor ihnen sind Schüsseln mit frischem Gemüse zu sehen.

Stärkung indigener Gemeinden und Anpassungen an den Klimawandel in Guatemala

Gemeinsam mit der Partnerorganisation Utz Ché machen wir uns in Guatemala im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft und Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel stark. Denn aufgrund zahlreicher Faktoren stehen die indigenen Gemeinden in der Projektregionen Baja Verapaz, Zacapa und Jalapa in Guatemala vor erheblichen Herausforderungen in Bezug auf ihre Lebensgrundlage und sind oftmals von Armut betroffen. Auch die sich ändernden klimatischen Verhältnisse und die damit verbundenen Folgen für die Nahrungsmittelversorgung und das Einkommen der Einwohner*innen prägen den Lebensalltag der Menschen.

Mehr
23. Februar 2024

SOS Humanity: Festsetzung in Italien

Das Rettungsschiff Humanity 1 wurde am späten Montagabend, nach der Ausschiffung der 77 Geretteten an Bord, von den italienischen Behörden für zwanzig Tage festgesetzt. Am Samstag hatte die sogenannte libysche Küstenwache in die bereits begonnene Rettung mit Waffengewalt eingegriffen, Panik ausgelöst und Menschenleben gefährdet. Zahlreiche Menschen sprangen oder fielen ins Wasser, die Libyer gaben daraufhin einen Schuss ab. Vermutlich ertrank ein Mensch. Doch nicht die Libyer werden von Italien zur Verantwortung gezogen, sondern die um die Rettung aller Menschen in Seenot bemühte zivile Seenotrettungsorganisation SOS Humanity.

Mehr
X

Cookieeinstellungen

AWO International e.V. verwendet Cookies, um ein reibungsloses Funktionieren unserer Plattform zu gewährleisten (technisch notwendige Cookies). Darüber hinaus bitten wir um Ihre Zustimmung zur Verwendung von Cookies zu Analysezwecken und Verbesserung der Plattform (statistische Cookies).