Starke Partnerschaften in schwierigen Zeiten
„Starke Partner*innen sind in der humanitären Hilfe wichtiger denn je: Der Schirmherr von ‚Aktion Deutschland Hilft‘ und das Kuratorium mit seinem Vorsitzenden stärken die Sichtbarkeit von Menschen, die weltweit nach Katastrophen in Not geraten sind, und würdigen gleichzeitig die Arbeit humanitärer Hilfsorganisationen sowie Engagement und Hilfsbereitschaft von Unterstützer:innen aus Deutschland“, so Maria Rüther, Hauptgeschäftsführerin von „Aktion Deutschland Hilft“. “Wir freuen uns, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundesaußenminister Johann Wadephul in unserem Bündnis begrüßen zu dürfen. Sie unterstreichen damit die Bedeutung humanitärer Hilfe und gesellschaftlicher Solidarität.”
Dr. Frank-Walter Steinmeier folgt auf Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Horst Köhler, der die Schirmherrschaft von „Aktion Deutschland Hilft“ von 2013 bis zu seinem Tod im Februar 2025 innehatte. Eine besondere Verbindung zum Bündnis besteht bereits seit vielen Jahren: Als Vorsitzender des Kuratoriums übergab Dr. Frank-Walter Steinmeier die Schirmherrschaft seinerzeit an Horst Köhler. Den Vorsitz des Kuratoriums übernimmt Dr. Johann Wadephul von seiner Amtsvorgängerin Annalena Baerbock.
Humanitäre Organisationen stehen weltweit vor immensen Herausforderungen. Während die Zahl der Menschen, die infolge von Kriegen, Konflikten, Naturkatastrophen und den Folgen der Klimakrise auf Hilfe angewiesen sind, kontinuierlich steigt, geraten weiterhin viele humanitäre Katastrophen aus dem öffentlichen Blick. Besonders langanhaltende Notlagen erhalten oftmals nicht die Aufmerksamkeit, die ihrer Dringlichkeit entspricht. Weltweit rückläufige Mittel für humanitäre Hilfe und eine sinkende Spendenbereitschaft verschärfen diese Entwicklung zusätzlich und erschweren es Hilfsorganisationen, Menschen in Not zu erreichen.
Ein Bündnis für gelebte Solidarität
Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier erklärt anlässlich der Übernahme der Schirmherrschaft: „‚Aktion Deutschland Hilft‘ steht in beeindruckender Weise für gelebte Solidarität und Menschlichkeit. Sie bündelt die Kräfte renommierter Hilfsorganisationen und sorgt so dafür, dass Menschen in Not schnell, wirksam und verantwortungsvoll unterstützt werden können – unabhängig davon, ob Naturkatastrophen, bewaffnete Konflikte oder humanitäre Krisen die Ursache ihres Leids sind. Dieses Engagement verdient große Anerkennung und unser aller aufrichtigen Dank. Ich freue mich, diese wichtige Arbeit als Schirmherr von „Aktion Deutschland Hilft“ zu unterstützen.“ Die Schirmherrschaft ist ein ideelles Ehrenamt. Mit ihr unterstützt der Bundespräsident die humanitären Anliegen von „Aktion Deutschland Hilft“.
Solidarität ist eine gemeinsame Verantwortung
Zur Übernahme des Vorsitzes im ehrenamtlichen Kuratorium erklärt Bundesaußenminister Dr. Johann Wadephul: „Kriege, Naturkatastrophen und andere Krisen bringen weltweit Millionen Menschen in existenzielle Not. Die Solidarität mit ihnen ist eine gemeinsame Verantwortung, ihre Not zu lindern liegt auch in unserem eigenen Interesse. Humanitäre Hilfe kann ihre Wirkung besonders dann entfalten, wenn Hilfsorganisationen, Staaten und internationale Partner ihre Kräfte bündeln und abgestimmt handeln. Das Bündnis ‚Aktion Deutschland Hilft‘ steht seit vielen Jahren für diese Zusammenarbeit. Sie leistet auch unter schwierigsten Bedingungen lebensrettende Nothilfe. Als Vorsitzender des Kuratoriums ist es mir ein persönliches Anliegen, dazu beizutragen, dass die wichtige Arbeit des Bündnisses die Aufmerksamkeit und Anerkennung erhält, die sie verdient.“
AWO International ist Mitglied von Aktion Deutschland Hilft, dem Bündnis renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten.