Tagelanger Monsunregen ließ im Südosten Bangladeschs die Flüsse über die Ufer treten. Dämme brachen, ganze Dörfer versanken im Wasser. Am Ende standen rund 95 Prozent des Distrikts Feni unter Wasser – mehr als 500.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Zerstörung war enorm: Stromleitungen und Straßen waren unbrauchbar, die Kommunikation brach zusammen. Viele abgelegene Dörfer waren tagelang von jeglicher Hilfe abgeschnitten.
Schnelle Hilfe für besonders gefährdete Familien
Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Gana Unnayan Kendra (GUK) konnten wir schnell reagieren. Von September bis Dezember 2024 unterstützten wir vor allem arme Familien, alleinerziehende Frauen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.
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700 Familien erhielten Hilfspakete mit Hygieneartikeln, Kleidung, Sandalen, Eimern, Taschenlampen und Moskitonetzen.
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78 zerstörte Brunnen wurden repariert, damit die Menschen wieder Zugang zu sauberem Trinkwasser hatten.
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Insgesamt konnten 3.652 Menschen direkt von dieser Hilfe profitieren.
Ein Jahr danach: Lehren aus der Katastrophe
Heute, ein Jahr nach der Flut, beginnen die Familien mit dem Wiederaufbau – teils auch mit staatlicher Unterstützung. Unsere Arbeit in Feni hat deutlich gemacht, wie wichtig funktionierende Frühwarnsysteme und Notfallpläne sind. Nur so können auch abgelegene Gemeinden rechtzeitig reagieren. Genau hier setzt unser neues langfristiges Projekt in Bangladesch an. Es unterstützt Gemeinden dabei, sich besser auf Katastrophen vorzubereiten und Vorsorge zu treffen.