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25. September 2019

Gelungener Start in unseren Fachkräfteaustausch

Anlässlich der langen Zusammenarbeit mit Partner*innen aus der zentralamerikanischen Zivilgesellschaft und des AWO-Jubiläumsjahrs haben 14 Mitarbeiter*innen der Arbeiterwohlfahrt sowie unserer Partnerorganisationen die Gelegenheit, an einem Fachkräfteaustausch teilzunehmen.

Los gehts: der AWO Fachkräfteaustausch zwischen Mittelamerika, Mexiko und Deutschland! (Foto: AWO International)
Los gehts: der AWO Fachkräfteaustausch zwischen Mittelamerika, Mexiko und Deutschland! (Foto: AWO International)

Am Montag begann der erste Fachkräfteaustausch zwischen unseren zentralamerikanischen Partner*innen und AWO-Mitarbeiter*innen. Nachhaltige Entwicklung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, die Agenda 2030 und Herausforderungen in Sozialer Arbeit bilden den thematischen Kern der transatlantischen Begegnung. Der erste Teil findet in Deutschland statt: Zwei Workshops und ein Training „Globales Lernen in der freien Wohlfahrtspflege“ bilden den Rahmen, um sich kennen zu lernen und die Herausforderungen sozialer Arbeit in unserer Partnerregion und Deutschland zu thematisieren. Ein Besuch am Arbeitsplatz der Teilnehmenden aus Deutschland rundet den ersten Teil ab. Unsere Partner*innen besuchen regionale und lokale AWO-Verbände, um die vielfältige Arbeit und Ansätze Sozialer Arbeit kennen zu lernen. Beteiligt sind:

  • Das Bezirksjugendwerk der AWO Ostwestfalen-Lippe (Bielefeld)
  • Das Landesjugendwerk der AWO Schleswig-Holstein (Kiel)
  • Der Jugendmigrationsdienst im AWO AQtivus IntegrationsCenter (Hamburg)
  • Der AWO KV Stade (Buxtehude)
  • Der AWO Fachdienst für Migration und Integration des Regionalverbandes Mittewest-Thüringen (Weimar)
  • Die AWO Lernwerkstatt der AWO Perspektiven Bildung gGmbH der AWO Hessen-Süd (Dietzenbach)
  • Der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt (Magdeburg)

Im Sinne des Globalen Lernens ist der Erfahrungsaustausch keine Einbahnstraße. Bereits beim ersten Teil des Austausches in Deutschland berichten unsere Partner*innen über traditionelle und innovative Ansätze Sozialer Arbeit und Gemeinwesensarbeit in Zentralamerika und Mexiko und über zivilgesellschaftliche Bewältigungsstrategien in von Gewalt, Perspektivlosigkeit und Korruption geprägten Gesellschaften. Ein gemeinsames Projekt, das Bildung für nachhaltige Entwicklung in ihrer täglichen Arbeit verankert, schließt an die erste Phase in Deutschland an.

Im Anschluss findet im März 2020 der Gegenbesuch der AWO-Mitarbeiter*innen bei unseren Partnerorganisationen statt, wo sie Einblick in Ansätze und Strategien Sozialer Arbeit in Zentralamerika erhalten. Ein Abschlussseminar, bei dem auch die Ergebnisse der Projekte präsentiert werden, rundet das Austauschprogramm ab.

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