

Nicole Bergmann und Axel Schmidt vor der
Ausreise nach Haiti (© AWO International)
Zwei Mitarbeiter/innen von AWO International sind zu einem Hilfseinsatz in Haiti ausgereist. Nach ihrer Ankunft in Santo Domingo (Dom. Republik) haben sie sofort Kontakt zu den Organisationen HELP und arche noVa aufgenommen, die wie AWO International Mitglied im Bündnis Aktion Deutschland Hilft sind. Vor Ort wird gemeinsam geklärt, wo es noch Bedarf an Hilfsgütern wie Wasser, Grundnahrungsmitteln, Wasserkanistern, Plastikfolien zur Abdeckung von Notunterkünften und – oft vergessen – Hygieneartikeln vor allem für Frauen gibt. Noch in Santo Domingo sollen Notpakete geschnürt und mit LKWs auf den Weg nach Haiti gebracht werden.
In Abstimmung mit den Vereinten Nationen wurde vereinbart, dass die Hilfsmaßnahmen deutscher Organisationen in Haiti verstärkt auf die Stadt Léogâne ausgerichtet werden. Deshalb wird der nächste Anlaufpunkt auch unserer Mitarbeiter/innen dieser Ort sein: Léogâne liegt 30 km südwestlich von Port-au-Prince und ist mit einem Zerstörungsgrad von 90 Prozent die am schwersten vom Erdbeben in Haiti betroffene Stadt.

(© World Vision)

(© World Vision)

(© World Vision)
AWO International hat für die Soforthilfe nach dem schweren Erdbeben auf Haiti Gelder aus dem Nothilfefonds zur Verfügung gestellt. Geplant ist, damit den Einsatz eines Ärzteteams aus Mexiko zu unterstützen, das in wenigen Tagen im Katastrophengebiet erwartet wird.
AWO International arbeitet mit der Organisation arche noVa zusammen, die bereits vier Mitarbeiter nach Haiti entsandt hat. Vor Ort nehmen sie derzeit den Bedarf an Hilfsgütern auf und stimmen die Hilfsmaßnahmen mit anderen Organisationen ab. Arche noVa wird die Ärzte aus Mexiko an Krankenhäuser in Port-au-Prince vermitteln, wo medizinisches Personal dringend benötigt wird.
Spenden Sie für den Nothilfefonds, damit wir die Erdbebenopfer auf Haiti weiter unterstützen können:
AWO International e.V.
Stichwort „Erdbeben auf Haiti“
Spendenkonto: 10 11 12
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00
Arche noVa e.V. ist wie AWO International Mitglied im Bündnis Aktion Deutschland Hilft:
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Stichwort "Erdbeben Haiti"
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Am 6. November 2009 ist das AWO International Regionalbüro in Kathmandu, Nepal, mit einem Festakt offiziell eröffnet worden. Seit ca. 30 Jahren arbeitet die AWO, in der Nachfolge seit 2005 AWO International mit Nichtregierungsorganisationen in Indien und Nepal zusammen. Oberstes Ziel ist es, die Armut in der Region zu bekämpfen: Durch eine Verbesserung ihrer Existenzgrundlagen sollen benachteiligte Bevölkerungsgruppen dazu befähigt werden, selbstbestimmt Entwicklungsprozesse zu initiieren und durchzuführen. Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit ist die Entwicklung integrativer sozialer Sicherungssysteme. Durch das Auslandsbüro in Nepal können die Projekte in Südasien nun sehr viel besser begleitet, koordiniert und ausgewertet werden. Die Verbesserung der Kapazitäten vor Ort soll außerdem die nachhaltige Wirkung der unterstützten Projekte langfristig erhöhen.
An der Eröffnungsfeier haben unter anderem die deutsche Botschafterin in Nepal, Verena Gräfin von Roedern, für AWO International Rudi Frick, Vorstandsvorsitzender, und Ingrid Lebherz, Geschäftsführerin, sowie der Schatzmeister des nepalesischen Social Welfare Council (SWC), Ratna Bahadur Gaha Magar, teilgenommen. Außerdem waren Vertreter/innen deutscher Organisationen in Nepal, wie z.B. der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) oder der Friedrich-Ebert-Stiftung, und Vertreter/innen aller Partnerorganisationen aus Indien und Nepal anwesend.
Im Hof des Büros waren Schautafeln ausgestellt, auf denen die Projektpartner aus Indien, Nepal und den Philippinen über ihre Arbeit informierten: Action for Agricultural Renewal in Maharashtra (AFARM), Madhyam Foundation (MAH), Maharashtra Arogya Mandal (MAM), National Institute for Woman, Child & Youth Development (NIWCYD), Organization for the Service of Mankind – Society for Eco-Development & Voluntary Action (MSS SEVA) für Indien, Friends of Sankhu (FOS), SAHAMATI, SAH, Society for Participatory Cultural Education (SPACE) für Nepal und Kinaadman Research Center (KRC) für die Philippinen.
Höhepunkt des Nachmittags war das Durchschneiden des roten Bandes am Eingang des Büros durch die deutsche Botschafterin. Mit diesem symbolischen Akt war das Büro offiziell eröffnet und eingeweiht.
Vom 6. bis 8. November hat ein Hurrikan in El Salvador eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Durch Überschwemmungen und Erdrutsche sind nach Regierungsangaben bisher 124 Menschen umgekommen. Mehr als 500 Häuser wurden zerstört; über 10.000 Menschen wurden aus ihren Häusern evakuiert und vorübergehend in Notunterkünften untergebracht. Betroffen sind vor allem die beiden Departamentos San Vicente und San Salvador.
Aus dem Nothilfefonds hat AWO International der Partnerorganisation IMU (Instituto de la Mujer) 6.500 US-Dollar für erste Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Nach aktuellen Informationen von IMU hat der Wirbelsturm vor allem in der nördlichen Region des Departamentos San Salvador, einem Gebiet mit besonders großer Armut und hoher Bevölkerungsdichte, große Schäden angerichtet. In der Kleinstadt Aguilares sind nach Angaben des Bürgermeisters 122 Häuser unbewohnbar geworden. 523 Menschen mussten vorübergehend in Schulen und im Rathaus untergebracht werden. In der Stadt Apopa wurde ganz in der Nähe des Schulzentrums „Los Naranjos“, in dem IMU mit Schülern, Eltern und Lehrern zusammenarbeitet, durch das Hochwasser eine Wasserrohrleitung zerstört.
IMU wird in vier Gemeinden die Erstversorgung von 120 Familien, die von der Katastrophe betroffen sind, unterstützen und Trinkwasser, Lebensmittel, Bettwäsche, Matratzen und Medizin für sie bereitstellen. Mit den Geldern von AWO International kann somit insgesamt fast 1.000 Menschen direkt geholfen werden.
AWO International bittet dringend um Spenden für die Katastrophenhilfe in El Salvador:
Spendenkonto 10 11 12
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 100 205 00
Folgen des Hurrikans im Departamento San Salvador (Fotos: ACISAM):
1. Schlammlawinen, umgestürzte Bäume, zerstörte Brücken.
2. Verwüstetes Haus.
3. Menschen müssen ihre Häuser verlassen.
4. Kleiderhilfe für die Opfer der Katastrophe.
Seit ihrer Ankunft im indonesischen Sumatra am Sonntag ist AWO International-Referentin Nicole...
Unmittelbar nachdem die indonesische Insel Sumatra von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden...
