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11. Januar 2016

Katastrophen­vorsorge für Menschen mit Behinderung

Die Nachwuchsjournalistin Lea Auffarth hat im Rahmen des Journalistenwettbewerbs von Aktion Deutschland Hilft und dem Auswärtigem Amt im November ein Projekt zur inklusiven Katastrophenvorsorge von AWO International in Guatemala besucht. In dieser ersten Bilderstrecke berichtet sie über ihre Eindrücke und Erfahrungen.

Katastrophenvorsorge für Menschen mit Behinderung
Jorge Tzunun lebt in der kleinen Gemeinde Quixayá, in der Nähe des Lago Atitlan. Selbst stark Sehbehindert, hat er einen Verein in seinem Dorf gegründet, der Braille-Unterricht, Mal-, Musik- und Physiotherapie anbietet. (Foto: Lea Auffarth)

von Lea Auffarth

„Den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten durch alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten und die Achtung der ihnen innewohnenden Würde zu fördern“ hat sich Guatemala mit Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2008 verpflichtet.

Doch in dem Land wird nicht besonders viel davon umgesetzt: Diskriminierung und Tabuisierung von Menschen mit Behinderung ist in Gesellschaft und Staat die Regel. Gerade in einem Land, das so häufig von Naturkatastrophen heimgesucht wird, brauchen Menschen mit Behinderung besondere Aufmerksamkeit. Katastrophennachsorge und –prävention werden von humanitären Hilfsorganisationen geleistet, wie zum Beispiel von AWO International rund um den Lago Atitlan in Guatemala. Die folgenden Eindrücke sind bei einem Projektbesuch im Rahmen des Journalistenwettbewerbs von Aktion Deutschland Hilft in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt entstanden.

 

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