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26. September 2017

Hilfe nach dem schweren Erdbeben in Mexiko

Am 19. September erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,1 auf der Richterskala Mexiko. Zwei weitere schwere Beben folgten. Mehr als 320 Menschen sind ums Leben gekommen, Hunderte wurden verletzt und unzählige Gebäude zerstört. Gemeinsam mit unserer mexikanischen Partnerorganisation IMUMI unterstützen wir betroffene Menschen im Bundesstaat Morelos.

Der Bundesstaat Morelos wurde schwer vom Erdbeben getroffen. Dort führen wir ein Hilfsprojekt für die Betroffenen durch. (Foto: IMUMI)
Der Bundesstaat Morelos wurde schwer vom Erdbeben getroffen. Dort führen wir ein Hilfsprojekt für die Betroffenen durch. (Foto: IMUMI)

Das Epizentrum des Bebens lag im Bundesstaat Morelos 120 Kilometer südlich von Mexiko-Stadt. In der Hauptstadt ist eine große Welle der Hilfsbereitschaft festzustellen, zahlreiche Freiwillige sind im Einsatz, um den Rettungshelfer*innen bei den Bergungsarbeiten zu helfen oder Hilfsgüter an betroffene Personen in Auffangzentren (sogenannte „Centros de acopio“) zu verteilen. Sowohl die Regierung von Mexiko-Stadt als auch zahlreiche Hilfsorganisationen haben zu  Lebensmittel-, Sach- und Medikamentenspenden aufgerufen.

Auch unsere Partnerorganisation IMUMI (Instituto para las Mujeres) mit Sitz in Mexiko-Stadt ist solidarisch im Einsatz und unterstützt bei der Verteilung der Hilfsgüter. Die mexikanische Organisation hat ihren eigentlichen Arbeitsfokus im Bereich der Migration und setzt sich für die Rechte und den Schutz von migrierenden Kindern, Jugendlichen und Frauen ein.

In diesem Kontext arbeitet IMUMI im Gemeindebezirk La Nopalera im Bundesstaat Morelos, der schwer vom Erdbeben getroffen wurde. Da sich derzeit der Großteil der Nothilfemaßnahmen auf Mexiko-Stadt konzentriert, hat IMUMI nun ein erstes Hilfsprojekt in La Nopalera gestartet. Um schnell auf die Notsituation im Gemeindebezirk zu reagieren, hat IMUMI zunächst Lebensmittel an die betroffenen Familien verteilt. Zudem wird eine Frauengruppe unterstützt. „Die Mitglieder der Kooperative „Las Jardineras“ haben durch das Beben nicht nur ihr Zuhause verloren, sondern auch das Gewächshaus, mit dem sie ihren Lebensunterhalt verdienen. Damit ist die Lebensgrundlage der Menschen zerstört. Das Erdbeben trifft vor allem die armen Menschen“, berichtet Karin Eder, Büroleiterin in Mittelamerika und Mexiko. Mitglieder der Kooperative sind überwiegend Frauen aus armen Familien. Gemeinsam mit IMUMI unterstützen wir den Wiederaufbau des Gewächshauses, um die Lebensgrundlage der Familien wiederherzustellen. Etwa 180 Personen werden von der Hilfsmaßnahme profitieren.

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