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26. Januar 2016

FAO-Auszeichnung für "Eine Freundin der Natur"

Am 12. Januar hat die Welternährungsorganisation (FAO) den Kurzfilm „Eine Freundin der Natur“ von Eduardo Bendaña ausgezeichnet. Eduardo ist Schüler der regionalen Videoschule ECC, die AWO International im Rahmen des Regionalprogramms zur Jugendförderung und Gewaltprävention in Mittelamerika unterstützt. Wir gratulieren!

FAO-Auszeichnung für "Eine Freundin der Natur"
Eduardo (im Bild rechts) ist Schüler der regionalen Filmschule ECC. (Fotos: AWO International)

Der junge nicaraguanische Filmemacher Eduardo Bendaña erhielt am 12. Januar im Rahmen eines Wettbewerbs der Welternährungsorganisation (FAO) den ersten Preis für seinen Kurzfilm "Una amiga de la Naturaleza" (Eine Freundin der Natur). Der FAO-Wettbewerb zum Thema „Nachhaltige Bodenbewirtschaftung“ hatte das Ziel, Kleinbäuerinnen und Kleinbauern die Möglichkeit zu geben, ihre regional angepassten landwirtschaftlichen Praktiken darzustellen. Mehr als 65 Filme aus 20 Ländern wurden eingereicht.

Eduardos Film greift das Thema des Wettbewerbs auf einfache, unterhaltsame und lehrreiche Art und Weise auf, so die Jury. Seine Protagonistin ist eine Unterstützerin der gemeindebasierten Landwirtschaft in Ciudad Sandino und erläutert Schritt für Schritt, wie sie Gemüse ökologisch und nachhaltig anbaut. Sie beschreibt die Vorbereitung des Bodens und die Kompostierung und erklärt die Bedeutung von organischen Düngemitteln. Am Ende des Films bereitet sie einen Tortilla zu – natürlich aus dem Gemüse, das sie in ihrem Garten angebaut hat.

Eduardo ist ein talentierter und interessierter Jugendlicher, der aktiv an dem Angebot von CANTERA in Ciudad Sandino teilnimmt. Er ist ein Schüler der regionalen Videoschule ECC, die AWO International gemeinsam mit ACISAM aus El Salvador im Rahmen des Programms zur Jugendgewaltprävention in Mittelamerika und Mexiko durchführt.

„Ich habe in der Videoschule viel gelernt. Die Dokumentation ist das Ergebnis meiner Ausbildung bei der ECC. Ich wollte zeigen, dass Ciudad Sandino nicht nur von Gewalt geprägt ist und dass viele Jugendliche aktiv am Gemeindeleben teilnehmen und daran arbeiten, dass die Leute anders über Ciudad Sandino denken“, so Eduardo.

Auf der Webseite der FAO den Film (auf Spanisch) anschauen.

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