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05. Januar 2015

Aktionen zum Internationalen Tag der Migranten

Mit zahlreichen Aktionen haben Partnerorganisationen von AWO International in Nepal und Bangladesch im Rahmen des „Internationalen Tags der Migranten“ am 18. Dezember 2014 auf die prekäre Situation von Arbeitsmigrant*innen aufmerksam gemacht.

Rallye zum Internationalen Tag der Migranten in Dhaka
Das Motto der Rallye in Dhaka: "Für eine bessere Zukunft durch sichere Migration”

"Für eine bessere Zukunft durch sichere Migration”, so lautete das Motto einer Rallye zum Internationalen Tag der Migranten in Dhaka, Bangladesch. Mehr als 1.600 Menschen nahmen daran teil. Auch WARBE Development Foundation – Partner von AWO International in Bangladesch – war aktiv dabei. Nach Abschluss der Veranstaltung präsentierte WARBE gemeinsam mit weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen die vielfältigen Beratungs- und Informationsangebote zum Thema sichere Migration. Ein weiterer Workshop wurde für Regierungsvertreter und Anwälte durchgeführt, mit dem Ziel, die rechtlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für Arbeitsmigrantinnen und -migranten zu verbessern. WARBE organisierte auch zahlreiche Demonstrationen in anderen Städten in Bangladesch.

Gedenkfeier an im Ausland verstorbene Arbeitsmigrant*innen

In Nepal nahm die Partnerorganisation POURAKHI an der Rallye in Kathmandu teil und rief zusätzlich in insgesamt 15 Distrikten zu Demonstrationen für bessere Rechte von Migranten und Migrantinnen auf. Zudem organisierte POURAKHI eine Anhörung vor der Nationalen Frauenkommission und einen Runden Tisch mit Mitgliedern der verfassungsgebenden Versammlung zum Thema Migration. Auf dem Flughafen in Kathmandu begrüßten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von POURAKHI rückkehrende Migrantinnen und Migranten. Ein trauriger Moment war die Ankunft eines toten Migranten; durchschnittlich drei tote Migranten kommen täglich auf dem Flughafen an, oftmals sterben sie aufgrund der katastrophalen und menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen. Am Abend erleuchteten hunderte Kerzen den Basantapur-Tempel am Durbar Aquare im Zentrum Kathmandus – im Gedenken an die im Ausland verstorbenen Arbeitsmigrantinnen und –migranten.

Die Grenze zwischen Arbeitsmigration und Menschenhandel verschwimmt immer mehr. In der Hoffnung auf ein besseres Leben verlassen viele Menschen ihr Heimatland, um im Ausland zu arbeiten. Viele von Ihnen landen in Arbeits- und Lebensverhältnissen, die zurecht als „moderne Sklaverei“ bezeichnet werden.

AWO International unterstützt mehrere Projekte zum Thema Migration in Südasien, Südostasien und Mittelamerika. Weitere Informationen zu den Projekten gibt es hier.

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