19. März 2020

#awogegenrassismus

Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns an der bundesweiten Aktion „AWO gegen Rassismus – AWO für Vielfalt“. Diesmal mit einer digitalen Kampagne.

Wir sagen: „Nein zu Rassismus!“ Und das nicht nur in Deutsch, sondern auch in den Sprachen unserer Partnerländer (Foto: AWO International)Wir sagen: „Nein zu Rassismus!“ Und das nicht nur in Deutsch, sondern auch in den Sprachen unserer Partnerländer (Foto: AWO International)

Wir müssen uns alle gegen Rassismus engagieren und für eine offene und tolerante Gesellschaft einstehen. Denn nicht nur in Deutschland erstarken rechtspopulistische Parteien und Hasskriminalität nimmt zu – der Terroranschlag von Halle sowie der Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke symbolisieren leider nur die Spitze des Eisbergs. Rassismus ist nicht nur fester ideologischer Bestandteil des Rechtsextremismus, er ist für viele auch im täglichen Leben spürbar: Egal ob im Job, bei der Suche nach einer Wohnung oder durch Hasskommentare in den sozialen Netzwerken – rassistische Einstellungen finden sich in allen Teilen der Gesellschaft wider.

Nicht nur im Zuge der internationalen Wochen gegen Rassismus stellen wir uns entschlossen gegen jegliche Form des Rassismus. Auch in unseren Partnerländern unterstützen wir Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft, Ethnie oder Religion ausgegrenzt oder verfolgt werden und setzen uns mit Advocacy-Arbeit für eine aufgeklärte und sensibilisierte Gesellschaft ein.

In unserer Social Media Kampagne sagen wir: „Nein zu Rassismus“ und das nicht nur auf Deutsch, sondern auf allen Sprachen unserer Kolleg*innen, die in unseren Projektländern gemeinsam mit uns für eine gerechtere Welt kämpfen. Auf Instagram und Facebook können Sie unsere Kampagne verfolgen und gerne unter dem Hastag #awogegenrassismus teilnehmen.

Zeigen auch Sie Gesicht!

>> Hier finden Sie die Beteiligungsmöglichkeiten über den AWO Bundesverband

Hintergrund

Die Vereinten Nationen riefen 1966 den 21. März als „Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung“ aus, um an die blutige Niederschlagung in Sharpeville, Südafrika zu erinnern. Hier wurde am 21. März 1960 eine friedliche Demonstration gegen das Apartheim-Regime gewaltvoll niedergestreckt –  69 Demonstrierende starben, mindestens 180 wurden verletzt.