GEMEINSAM FÜR EINE GERECHTE WELT

Nepal

Nepal zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Viele Menschen suchen ihr Glück als Arbeitsmigrant*innen im Ausland: Etwa 1.700 Menschen verlassen das Land auf offiziellen Wegen. Arbeitsmigration ist oftmals mit Ausbeutung verbunden. Die Grenze zwischen Migration und Menschenhandel ist oft fließend.

 

Das schwere Erdbeben im Jahr 2015 hat viele Entwicklungsbemühungen in Nepal zunichte gemacht und die Lebensgrundlage von Millionen Menschen zerstört. In Ihrer Ausweglosigkeit geraten viel an Schleuder und Menschenhändler, die ihnen Geld im Ausland versprechen. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen bekämpfen wir Menschenhandel und setzen wir uns dafür ein, dass Menschen sicher migrieren.

Viele Nepales*innen kehren in ihr Heimatland zurück, da sie im Ausland schlagartig ihre Arbeit verloren (Foto: NEEDS/AWO International)Viele Nepales*innen kehren in ihr Heimatland zurück, da sie im Ausland schlagartig ihre Arbeit verloren (Foto: NEEDS/AWO International)
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Hilfe für Migrant*innen: Verteilung von Hygieneprodukten und Aufklärungsarbeit zum Corona-Virus

Durch Corona verloren viele Arbeitsmigrant*innen in Indien, Malysia oder den Golfstaaten ihre Arbeit. Viele kehren daher in ihr Heimatland Nepal zurück. Sie werden in provisorischen Quarantäne-Einrichtungen an der Grenze untergebracht - ohne sanitäre Anlagen oder gar die Möglichkeit, Abstand zu halten. AWO International unterstützt acht Einrichtungen mit notwendigen Hygieneprodukten und klärt über das Virus und entsprechende Schutzmaßnahmen auf.

Nepal, Mehr Rechte und Teilhabe, LeibeigeneAuch nach Abschaffung der Schuldknechtschaft werden Kamayia-Gemeinschaften benachteiligt. Wir unterstützen die Selbstorganisation Kamayia. (Foto: AWO International)
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Mehr Rechte und Teilhabe für ehemalige Leibeigene

Erst 2002 ist in Nepal ein System der Leibeigenschaft abgeschafft worden. Die versprochene Rehabilitierung der ehemals Leibeigenen (Kamaiya), wird kaum umgesetzt, sie leben noch immer in Armut. Kamaiya werden deshalb dabei unterstützt, sich zu organisieren, damit sie selbstbewusst ihre Rechte und ihnen zustehende Leistungen einfordern.

Jugend, Perspektiven, NepalDurch informellen Unterricht werden Schulabbrecher/innen an den Besuch einer Schule herangeführt. (Foto: AWO International )
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Perspektiven für Jugendliche auf dem Land

Mit Einkommen schaffenden Maßnahmen, Bildungsangeboten und Aufklärung will unser Partner SAHAMATI die Arbeitsmigration von Jugendlichen aus dem ländlichen Nepal eindämmen. Gefördert wird außerdem der Aufbau von Kooperativen, Selbsthilfe- und Jugendgruppen.

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