GEMEINSAM FÜR EINE GERECHTE WELT

Klimawandel und Er­nährungssicherheit

Um die Ernährungssituation im ländlichen Raum zu verbessern, unterstützt AWO International Projekte in nachhaltiger Landwirtschaft. Dabei werden Klimaschutz und ländliche Entwicklung zusammen gedacht.

Rund 75 Prozent der Menschen in ländlichen Regionen leben in Armut. In unseren Projekten im Bereich der ländlichen Entwicklung stehen die Stärkung der eigenen Potentiale der Betroffenen, ihr Zugang zu Ressourcen und die Förderung ihrer Partizipation an sozialen, wirtschaftlichen und politischen Prozessen im Vordergrund. In diesem Rahmen fördern wir eine ökologisch-nachhaltige Landwirtschaft.

Viele Familien verloren durch Eta und Iota ihr Zuhause. Die Lebensbedingungen in den Notunterkünften sind sehr beengt (Foto: AWO International/OCDIH)Viele Familien verloren durch Eta und Iota ihr Zuhause. Die Lebensbedingungen in den Notunterkünften sind sehr beengt (Foto: AWO International/OCDIH)
Mittelamerika • Honduras

Nach Hurrikan Eta und Iota: Wiederaufbau und Ernährungssicherung für Familien

Im November 2020 trafen gleich zwei Hurrikans innerhalb von 15 Tagen die Region Potrerillos in Honduras. AWO International hilft mit einem Wiederaufbau-Projekt Familien beim Wiedereinstieg in ein normales Leben und stärkt die Katastrophenvorsorge in der Gemeinde, um zukünftigen Naturkatastrophen vorzubeugen.

Hilfe zur Selbsthilfe: Durch die Selbstorganisation in zum Beispiel Spar- und Kreditvereinen verbessern die Menschen ihre Lebenssituation selbst. (Foto: AWO International)Hilfe zur Selbsthilfe: Durch die Selbstorganisation in zum Beispiel Spar- und Kreditvereinen verbessern die Menschen ihre Lebenssituation selbst. (Foto: AWO International)
Afrika • Uganda

Ernährung sichern in der Flüchtlingssiedlung Bidi Bidi

Bidi Bidi im nördlichen Uganda ist das größte Flüchtlingscamp Afrikas. Nur rund 25 Prozent der Geflüchteten in den Siedlungen sind mit genügend Nahrungsmitteln versorgt. Aber auch die Situation in den Gastgemeinden ist prekär. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation AFARD tragen wir dazu bei, die Ernährungssituation zu verbessern.

Mangelernährung vorbeugen: Eine Mitarbeiterin von COVOID führt ein Screening bei einem Kind durch. (Foto: AWO International)Mangelernährung vorbeugen: Eine Mitarbeiterin von COVOID führt ein Screening bei einem Kind durch. (Foto: AWO International)
Afrika • Uganda

Ernährung sichern für Geflüchtete und Gastgemeinden

Die meisten Menschen in Isingiro im westlichen Uganda leben von der Landwirtschaft. Doch Dürren, Wasserknappheit und der begrenzte Anteil an nutzbarem Land führen zu einer prekären Ernährungssituation in den Gemeinden und den Flüchtlingssiedlungen.

Ernährung sichern und Perspektiven schaffen: Unser Ziel ist es, insbesondere Frauen und Kindern zu stärken. (Foto: AWO International)Ernährung sichern und Perspektiven schaffen: Unser Ziel ist es, insbesondere Frauen und Kindern zu stärken. (Foto: AWO International)
Afrika • Uganda

Inklusive Ernährungssicherung im Norden Ugandas

Der Lamwo-Distrikt im Norden Ugandas gehört zu den Ärmsten des Landes. Trotzdem nehmen die Menschen Geflüchtete aus den Nachbarländern auf. Wir unterstützen mit unserer Partnerorganisation UCOBAC die Gastgemeinden und die geflüchteten Menschen.

Ernährung und Hygiene: Mit dem Hilfsprojekt unterstützen wir mehr als 25 000 Kinder und Jugendliche in vier Flüchtlingssiedlungen im Adjumani-Distrikt.Ernährung und Hygiene: Mit dem Hilfsprojekt unterstützen wir mehr als 25 000 Kinder und Jugendliche in vier Flüchtlingssiedlungen im Adjumani-Distrikt. (Foto: Right to Play Uganda)
Afrika • Uganda

Hungerkrise in Afrika: Humanitäre Hilfe für Geflüchtete in Uganda

Die Lage in vielen Regionen in Ost- und Zentralafrika ist dramatisch: Bis zu 23 Millionen Menschen sind aufgrund einer anhaltenden Dürre und kriegerischer Konflikte von einer Hungersnot bedroht. AWO International unterstützt südsudanesische Flüchtlinge in vier Flüchtlingslagern in Uganda.

Nepal, Mehr Rechte und Teilhabe, LeibeigeneAuch nach Abschaffung der Schuldknechtschaft werden Kamayia-Gemeinschaften benachteiligt. Wir unterstützen die Selbstorganisation Kamayia. (Foto: AWO International)
Südasien • Nepal

Mehr Rechte und Teilhabe für ehemalige Leibeigene

Erst 2002 ist in Nepal ein System der Leibeigenschaft abgeschafft worden. Die versprochene Rehabilitierung der ehemals Leibeigenen (Kamaiya), wird kaum umgesetzt, sie leben noch immer in Armut. Kamaiya werden deshalb dabei unterstützt, sich zu organisieren, damit sie selbstbewusst ihre Rechte und ihnen zustehende Leistungen einfordern.

Nachhaltige Landwirtschaft in IndienEin Bauer in der Region Vidarbha in Indien.
Südasien • Indien

Mit nachhaltiger Landwirtschaft gegen Bauernselbstmorde

Die Region Vidarbha im Bundesstaat Maharashtra ist für ihre extreme Wasserknappheit und die vielen Bauernselbstmorde bekannt. Eine nachhaltige organische Landwirtschaft steigert die Erträge und sichert die Existenz der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen.

Verbesserung der Lebensbedingungen und Ernährungssicherung in IndienDie Musahar gehören zu den am meisten benachteiligten Bevölkerungsgruppen in Indien. (Foto: AWO International)
Südasien • Indien

Lebensbedingungen der Musahar verbessern

Die Musahar gehören in Indien zu den am meisten benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Mit Einkommen schaffenden Maßnahmen werden ihre Existenzgrundlagen verbessert. Durch Lobbyarbeit und den Aufbau von Basisorganisationen können sie ihre Rechte einfordern.

Verbesserung der Lebensbedingungen, Indien, ErnährungssicherungDie Lebendsbedingungen vieler Baiga-Familien hat sich durch das Projekt grundlegend verbessert. (Foto: AWO International)
Südasien • Indien

Selbstbestimmte Entwicklung durch Dorffreiwillige

In Zentralindien leben die Ethnien Baiga und Madia unter prekären Bedingungen. Freiwillige Dorfsprecher/innen werden dabei unterstützt, die Entwicklung ihrer Dörfer selbst in die Hand zu nehmen, sich für ihre Rechte einzusetzen und sich zu vernetzen.

Reisbauern auf dem Feld, Organischer ReisanbauOrganischer Reisanbau: Unterricht auf dem Demoplot durch einen community organiser (Foto: AWO International)
Südostasien • Indonesien

Organischer Reisanbau und Armutsbekämpfung

Da Reisbauern und Reisbäuerinnen in Indonesien mit konventionellem Anbau kaum mehr überleben können, bildet unsere Partnerorganisation Bina Desa sie in sechs Dörfern in organischem Landbau aus und unterstützt langfristig ihren Organisationsprozess.

Ernährungssicherung in MaliDie Abgabe des Getreides an die Hilfsbedürftigen wird sorgfältig registriert. (Foto: Stop Sahel)
Afrika • Mali

Ernährungssicherung in Mali

Bis zu 18 Millionen Menschen waren Anfang 2012 von der Hungerkrise in der Sahelzone in Westafrika betroffen, unter ihnen viele Kinder. Auch in Mali, das zu den ärmsten Länder der Welt gehört, war die Hungersnot groß. AWO International hat gemeinsam mit der LAG Mali und der lokalen Organisation Stop Sahel ein Hilfsprogramm in der besonders betroffenen Region Kayes unterstützt.

Mittelamerika • Honduras

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