GEMEINSAM FÜR EINE GERECHTE WELT

Südasien

In unserer Arbeit in Südasien geht es um die umfassende Verbesserung der Lebensbedingungen benachteiligter Bevölkerungsgruppen. Mit dem Ansatz der Sozialstrukturförderung unterstützen wir Menschen dabei, sich selbst zu organisieren, damit sie ihre Rechte wahrnehmen und ihre gesellschaftliche Teilhabe verbessern.

Mit unseren Projekten möchten wir Armut nachhaltig reduzieren und die Ernährungssituation mittels innovativer biologischer Landwirtschaft dauerhaft verbessern. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Themen Migration und Menschenhandel. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen setzen wir uns für die Rechte von Migrant*innen und für sichere Migration ein.

Südasien • Indien

Neue Perspektiven für die Bewohner*innen im Rotlichtviertel von Kolkata

Bowbazaar zählt zu den ältesten und größten Rotlichtvierteln der Metropole Kolkata im indischen Westbengalen. Hier arbeiten wir mit unserer Partnerorganisation South Kolkata Hamari Muskan, kurz SKHM. Das Projekt zielt auf die Reduzierung geschlechterbasierender Gewalt ab und bietet Frauen die Möglichkeit, einen geschützten Ort zum Respekt ihrer Privatsphäre aufzusuchen. Außerdem leisten wir Gesundheitsfürsorge sowie Aufklärungsarbeit und zeigen den Bewohner*innen alternative Arbeitsmöglichkeiten auf.

Südasien • Indien

Utthan - ein Kollektiv von Überlebenden des Menschenhandels und sexueller Ausbeutung

In Kolkata und dem Distrikt 24 Parganas North im indischen Westbengalen arbeiten wir mit der Partnerorganisation Sanjog. In dem gemeinsamen Projekt geht es um die Bildung eines Kollektivs sowie von Selbsthilfegruppen von und für Überlebende des Menschenhandels.

Südasien • Bangladesch

Soforthilfe in Bangladesch: Nahrungsmittel und Hygieneartikel für die Opfer des Zyklons Amphan und Covid-19 Vorsorge

Zyklon Amphan traf Ostindien und Bangladesch am 20. Mai 2020 und verwüstete die Küstengebiete mit massiven Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 km/h und heftigen Regenfällen. Millionen von Menschen verloren ihr Hab und Gut – und das mitten in der Corona-Pandemie. Die schwerwiegenden Auswirkungen dieser Doppelkrise in unserer Projektregion Assasuni in Bangladesch erfordern sofortige Unterstützung und Hilfe.

Südasien • Indien

Menschenhandel und Traumata - Ein Ausweg über Tanz- und Bewegungstherapie

In den Ausläufern der Metropole Kolkata, im indischen Bundesstaat Westbengalen, arbeitet AWO International mit der Partnerorganisation Kolkata Sanved zum Thema Menschenhandel. Ziel des Projektes ist die Heilung und Stärkung von betroffenen und gefährdeten Frauen und Mädchen mithilfe von Tanz- und Bewegungstherapie.

Viele Nepales*innen kehren in ihr Heimatland zurück, da sie im Ausland schlagartig ihre Arbeit verloren (Foto: NEEDS/AWO International)Viele Nepales*innen kehren in ihr Heimatland zurück, da sie im Ausland schlagartig ihre Arbeit verloren (Foto: NEEDS/AWO International)
Südasien • Nepal

Hilfe für Migrant*innen: Verteilung von Hygieneprodukten und Aufklärungsarbeit zum Corona-Virus

Durch Corona verloren viele Arbeitsmigrant*innen in Indien, Malysia oder den Golfstaaten ihre Arbeit. Viele kehren daher in ihr Heimatland Nepal zurück. Sie werden in provisorischen Quarantäne-Einrichtungen an der Grenze untergebracht - ohne sanitäre Anlagen oder gar die Möglichkeit, Abstand zu halten. AWO International unterstützt acht Einrichtungen mit notwendigen Hygieneprodukten und klärt über das Virus und entsprechende Schutzmaßnahmen auf.

Nepal, Mehr Rechte und Teilhabe, LeibeigeneAuch nach Abschaffung der Schuldknechtschaft werden Kamayia-Gemeinschaften benachteiligt. Wir unterstützen die Selbstorganisation Kamayia. (Foto: AWO International)
Südasien • Nepal

Mehr Rechte und Teilhabe für ehemalige Leibeigene

Erst 2002 ist in Nepal ein System der Leibeigenschaft abgeschafft worden. Die versprochene Rehabilitierung der ehemals Leibeigenen (Kamaiya), wird kaum umgesetzt, sie leben noch immer in Armut. Kamaiya werden deshalb dabei unterstützt, sich zu organisieren, damit sie selbstbewusst ihre Rechte und ihnen zustehende Leistungen einfordern.

Nachhaltige Landwirtschaft in IndienEin Bauer in der Region Vidarbha in Indien.
Südasien • Indien

Mit nachhaltiger Landwirtschaft gegen Bauernselbstmorde

Die Region Vidarbha im Bundesstaat Maharashtra ist für ihre extreme Wasserknappheit und die vielen Bauernselbstmorde bekannt. Eine nachhaltige organische Landwirtschaft steigert die Erträge und sichert die Existenz der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen.

Verbesserung der Lebensbedingungen und Ernährungssicherung in IndienDie Musahar gehören zu den am meisten benachteiligten Bevölkerungsgruppen in Indien. (Foto: AWO International)
Südasien • Indien

Lebensbedingungen der Musahar verbessern

Die Musahar gehören in Indien zu den am meisten benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Mit Einkommen schaffenden Maßnahmen werden ihre Existenzgrundlagen verbessert. Durch Lobbyarbeit und den Aufbau von Basisorganisationen können sie ihre Rechte einfordern.

Verbesserung der Lebensbedingungen, Indien, ErnährungssicherungDie Lebendsbedingungen vieler Baiga-Familien hat sich durch das Projekt grundlegend verbessert. (Foto: AWO International)
Südasien • Indien

Selbstbestimmte Entwicklung durch Dorffreiwillige

In Zentralindien leben die Ethnien Baiga und Madia unter prekären Bedingungen. Freiwillige Dorfsprecher/innen werden dabei unterstützt, die Entwicklung ihrer Dörfer selbst in die Hand zu nehmen, sich für ihre Rechte einzusetzen und sich zu vernetzen.

Jugend, Perspektiven, NepalDurch informellen Unterricht werden Schulabbrecher/innen an den Besuch einer Schule herangeführt. (Foto: AWO International )
Südasien • Nepal

Perspektiven für Jugendliche auf dem Land

Mit Einkommen schaffenden Maßnahmen, Bildungsangeboten und Aufklärung will unser Partner SAHAMATI die Arbeitsmigration von Jugendlichen aus dem ländlichen Nepal eindämmen. Gefördert wird außerdem der Aufbau von Kooperativen, Selbsthilfe- und Jugendgruppen.

Soforthilfe nache Überschwemmungen in IndienStarke Monsunregenfälle führten zu massiven Überschwemmungen und Erdrutschen in Indien. (Foto: MSS)
Südasien • Indien

Soforthilfe nach Überschwemmungen in Indien

Außergewöhnlich starke Monsunregenfälle haben im Juni 2013 zu verheerenden Überschwemmungen im Norden Indiens geführt. Besonders betroffen war der Bundesstaat Uttarakhand. Tausende Menschen waren auf die Versorgung von Hilfsgütern angewiesen. AWO International hat umgehend Mittel aus dem Nothilfefond zur Verfügung gestellt führt in Zusammenarbeit mit MSS Hilfsmaßnahmen durch.

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