Mittelamerika • Haiti

Zukunft in Haiti

Anderthalb Jahre nach dem Erdbeben in Haiti leben etwa 700.000 Menschen in Notlagern. Ihre Zukunft ist ungewiss. Die haitianische Partnerorganisation CSDI versorgt mit Unterstützung von AWO International und der Volkshilfe (Österreich) 12.000 Menschen, darunter 2500 Kinder, in Croix-des-Bouquets, am Stadtrand von Port-au-Prince.

Haiti: Kinder in einem NotlagerKinder in einem Notlager (Foto: AWO International)

"Heute ist der Bedarf in den Notlagern genauso groß wie unmittelbar nach dem Erdbeben", sagt Dr. Foblas, Direktor der Hilfsorganisation CSDI. "Die Menschen in den Zeltlagern haben keine Zukunft. Als ich den Kindergarten besuchte, fragten die Kinder, ob sie auch in der Grundschule ein kostenloses Mittagessen bekämen. Als ich das verneinte, meinten sie: ‚Dann bleiben wir lieber im Kindergarten.’ Die Frage ist also: Was passiert ab September in unseren Notlagern?"

Unmittelbar nach dem Erdbeben retteten die Hilfsmaßnahmen Leben. Auch heute sind sie lebenswichtig. Deshalb bitten wir um Spenden 

  • für die medizinische Basisversorgung sowie Hygieneschulungen zur Vermeidung von Seuchen für etwa 10.000 Flüchtlinge.
  • für Ärzt/innen und Krankenschwestern

Rund 300 Kinder besuchen die Grundschule und den Kindergarten mit Vorschuloption. Ein kleines Stück Normalität und Perspektive kehrte damit in ihr Leben zurück. Die Kindergartenkinder erhalten ein warmes Mittagessen. Wir bitten um Spenden

  • für die wichtige Arbeit der Lehrer/innen, Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen
  • für den Bau einer Kantine für die Grundschule.

Im Januar 2010 verwüstete ein schweres Erdbeben Haiti. Bis heute leben Tausende Menschen in Notlagern. In Croix-des-Bouquets errichtete die haitianische Partnerorganisation CSDI in vier Lagern provisorische Unterkünfte, eine Schule und einen Kindergarten mit Vorschule. Neben Grundbildung für Kinder bietet die Organisation medizinische Versorgung für etwa 12.000 Menschen an.

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