12. August 2015

Zum Internationalen Tag der Jugend

Mit einer gemeinsamen Erklärung haben AWO International und 7 Partnerorganisationen aus El Salvador, Guatemala, Nicaragua und Mexico am Internationalen Tag der Jugend auf die Situation von Jugendlichen aufmerksam gemacht, die vor allem durch Ausgrenzung und Armut geprägt ist. Sie fordern ihre Regierungen auf, die gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Teilhabe von Jugendlichen zu verbessern, die Rechte von Jugendlichen anzuerkennen und diese per Gesetz festzuschreiben.

Workshop von SODEJU zum Thema Jugendrechte im Kontext der kommenden Wahlen in Guatemala. (Foto: AWO International)Workshop von SODEJU zum Thema Jugendrechte im Kontext der kommenden Wahlen in Guatemala. (Foto: AWO International)

Alle 7 Partnerorganisationen aus El Salvador, Guatemala, Nicaragua und Mexico, die im Rahmen des AWO-International-Regionalprogramms zur Jugendförderung und Gewaltprävention in Mittelamerika unterstützt werden, haben in einer gemeinsamen Erklärung auf die Situation von Jugendlichen aufmerksam gemacht und ihre Regierungen aufgefordert, die gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Teilhabe von Jugendlichen zu verbessern und Jugendrechte gesetzlich zu verankern. „Nur durch das Engagement und die Teilhabe der Jugend erreichen wir eine nachhaltige Entwicklung“, so die Unterzeichner in der Erklärung. In vielen Ländern Mittelamerikas sind bis zu 60 Prozent der Bevölkerung jünger als 25 Jahre; das verdeutlicht, wie wichtig Kinder und Jugendliche für die Entwicklungsprozesse von Gesellschaften sind. Die Realität vieler Jugendlicher in Mittelamerika ist jedoch vor allem von Gewalt, Ausgrenzung und Armut geprägt.

„Hier in Guatemala hat unsere Partnerorganisation SODEJU gerade einen Workshop zum Thema Jugendrechte im Kontext des Wahlkampfes durchgeführt. Die Jugendorganisationen werteten die Umsetzung der Jugendpolitik der letzten Jahre sehr kritisch und fordern, dass zukünftig ein größeres Budget für Jugendprogramme zur Verfügung gestellt werden soll“, so Karin Eder, Leiterin des AWO International Büros in Guatemala. „Die Jugendorganisationen fordern, dass insbesondere in Bereichen Schulbildung, Berufsbildung und Schaffung von Arbeitsplätzen mehr getan werden muss“. Zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August findet eine Pressekonferenz statt, bei der die Jugendvertreter ihre Rechte und die Verabschiedung eines Jugendgesetztes einfordern.

Die Erklärung (auf Spanisch) gibt es hier.

Seit 2007 führt AWO International gemeinsam mit Partnerorganisationen ein Programm zur Jugendförderung und Gewaltprävention durch. Mehr Informationen gibt es hier.

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