08. Januar 2015

„Wir haben es satt!“ - Aufruf zur Demo am 17. Januar

Am 17. Januar findet die fünfte „Wir haben es satt!“-Demonstration in Berlin statt. Das Bündnis besteht aus verschiedenen Organisationen und Initiativen und setzt sich für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und Ernährung weltweit ein. AWO International unterstützt den Aufruf und wird aktiv dabei sein. Machen auch Sie mit!

Aufruf zur "Wir haben es satt!"-Demonstration"Wir haben es satt!"-Demo am 17. Januar 2015

Am 17. Januar 2015 findet die fünfte „Wir haben es satt!“-Demonstration in Berlin am Potsdamer Platz statt. Das Bündnis besteht aus verschiedenen Organisationen und Initiativen und setzt sich für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und Ernährung weltweit ein. AWO International unterstützt den Aufruf und wird aktiv dabei sein. Machen auch Sie mit!

Für eine gerechte und ökologische Landwirtschaft - weltweit

Die Agrarindustrie ist weiterhin auf dem Vormarsch: Globale Großkonzerne untergraben die Saatgutvielfalt, fördern die Gentechnik und zerstören mit Monokulturen die biologische Vielfalt. In industriellen Tierfabriken und Megaställen werden Tiere mit Antibiotika vollgepumpt und leiden unter qualvollen Bedingungen.

Unsere Partnerorganisationen berichten uns von den Folgen in den Ländern des Südens: Durch Landnahme und genetisch-verändertes Saatgut wird den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern die Existenzgrundlage entzogen. Der Anbau von Monokulturen verdrängt den Regenwald. Ackerland wird zum Spekulationsobjekt. Der Kampf gegen Hunger gehört zum Alltag.  

TTIP stoppen!

Hinter verschlossenen Türen finden die Verhandlungen über das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA statt. Das ist weder demokratisch noch transparent! Das Abkommen droht, unsere Grundsätze bezüglich Demokratie und Rechtsstaat, Verbraucher- Umweltschutz und unsere Standards für die öffentliche und soziale Daseinsvorsorge auszuhebeln - zugunsten von Wirtschaftsinteressen und Großkonzernen.

Auch für die Länder des Südens hätte TTIP Folgen: Wir befürchten, dass TTIP die Kluft zwischen dem reichen Norden und dem globalen Süden weiter vertieft. Denn es werden in erster Linie Großkonzerne sein, die von TTIP profitieren und ihre Vormachtstellung ausbauen. Produzenten aus dem Süden werden noch weniger Chancen haben, einen fairen Anteil aus der globalen Wertschöpfungskette zu erhalten.

Deswegen fordern wir:

  • Fairhandeln statt Freihandel für Multis!
  • Recht auf Nahrung weltweit!
  • Saatgutvielfalt statt Genmanipulation!
  • Zugang zu Land weltweit für alle!

Das AWO-International-Team trifft sich um 11:45 Uhr an der Stresemannstraße Ecke Linkstraße. Informationen zum Programm und der Demoroute finden Sie auf der Webseite www.wir-haben-es-satt.de.

Ausführliche Informationen über das Handelsabkommen TTIP finden sich auf www.mehr-demokratie.de/stoppttip.html und www.campact.de/ttip/

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