24. September 2015

Jugendvertreterin auf der UN-Konferenz

Auf der UN-Konferenz werden an diesem Wochenende die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) verabschiedet. Dort wird die 12-jährige Jimena Asturias eine Rede vor der Generalversammlung halten. Jimena kommt aus der Gemeinde Jalapa in Guatemala und wurde im Rahmen des Programms von AWO International als Jugendvertreterin für Kinder- und Jugendrechte und Gewaltprävention ausgebildet. Bevor sie nach New York reist, hat sie das Büro von AWO International besucht.

Jimena Asturias bald auf der UN-Konferenz (Foto: AWO International)Jimena Asturias besucht das Regionalbüro in Guatemala (Foto: AWO International)

„Ich bin schon etwas aufgeregt“, erzählt die 12-jährige Jimena Asturias im Gespräch mit unserer Büroleiterin Karin Eder, „aber es ein super Möglichkeit, um unsere Rechte als Mädchen und jungen Frauen einzufordern“. Kein Wunder, dass sie aufgeregt ist; Sie wird am 28. September 2015 vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen eine Rede halten! Auf der UN-Konferenz werden an diesem Wochenende die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) verabschiedet.

Kurz vor Ihrer Abreise nach New York besucht Jimena das Büro von AWO International in Guatemala. Die 12-jährige kommt aus der Gemeinde Jalapa und wurde im Rahmen des Programms von AWO International als Jugendvertreterin für Kinder- und Jugendrechte und Gewaltprävention ausgebildet.

Seit Jahren ist sie aktiv in der Jugendorganisation Colectivo Jóven, leitet das Programm zu Jugendrechten und bildet neue Jugendvertreterinnen und -vertreter aus. „Ich setze mich dafür ein, dass Mädchen und junge Frauen über ihre Rechte Bescheid wissen. Und natürlich geht es uns auch um Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern. Auch Sexualaufklärung ist ein wichtiges Thema“, berichtet Jimena. Wie wichtig Aufklärung ist, weiß sie aus eigener Erfahrung: ihre Mutter war 16 als sie schwanger wurde. Heute leitet Jimenas Mutter das Colectivo Jóven. Sie selbst schult Jugendliche über ihre Rechte.

Jimena wurde gemeinsam mit sieben jungen Frauen aus Mittelamerika und Afrika von der US-amerikanischen Organisation Let Girls lead ausgewählt, um vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf die Situation junger Frauen in sogenannten Entwicklungsländern aufmerksam zu machen.

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