16. Juli 2019

Schwere Überschwemmungen durch den Monsun in Südasien

Früher als gewöhnlich hat der Monsun in Südasien eingesetzt und zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Nepal, Bangladesch und Indien geführt. In Nepal kamen mehr als 70 Personen ums Leben, über 75.000 Menschen sind betroffen. Wir haben 20.000 Euro für die Soforthilfe bereitgestellt.

Schwere Überschwemmungen und massive Erdrutsche: Helfer*innen im Einsatz. (Foto: Volunteer Corps Nepal)Schwere Überschwemmungen und massive Erdrutsche: Helfer*innen im Einsatz. (Foto: Volunteer Corps Nepal)

Der früh eingesetzte Monsunregen hat in Nepal, Bangladesch und Indien zu massiven Überschwemmungen und gefährlichen Erdrutschen geführt. Bereits mehr als 150 Menschen sind in den betroffenen Regionen ums Leben gekommen. Hilfsorganisationen und Behörden befürchte, dass sich die Situation durch den anhaltenden Regen verschärfen und die Anzahl der Toten noch weiter steigen wird. In Bangladesch sind auch die Flüchtlingscamps in Cox’s Bazar betroffen. Hier leben etwa eine Million Rohingya, die aus Myanmar geflüchtet sind.

Nepal ist besonders schwer betroffen: Hier sind nach offiziellen Angaben 78 Menschen ums Leben  gekommen, mehr als 16.500 Familien mussten ihre Häuser verlassen. Insgesamt sind mehr als 75.900 Menschen von den Folgen des Monsuns betroffen. Der Monsunregen hat ganze Dörfer unter Wasser gesetzt und die Infrastruktur zerstört. Die Menschen sind in höhere Lagen geflüchtet und müssen draußen ohne Schutz übernachten, weil es noch kaum Zelte und temporäre Unterkünfte gibt.

„Unsere Partnerorganisation Volunteer Corps Nepal ist bereits aktiv und rettet Menschen vor Ort. Wir sind im engen Kontakt, um erste Hilfslieferungen vorzubereiten.  Nach derzeitigem Stand, ist vor allem der Bedarf nach Unterkünften, Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung  groß. Wir stimmen uns gerade mit anderen Hilfsorganisationen in den UN-Clustern und den lokalen Behörden ab, um koordiniert dort Hilfe zu leisten, wo es besonders notwendig ist“, berichtet unser Kollege Mukund Singh.

AWO International hat 20.000 Euro zur Verfügung gestellt, damit unsere Kolleg*innen in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen schnell und effektiv Nothilfe leisten können. Unterstützen Sie uns dabei!

Aktualisiert am 17. Juli 2019

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