14. Dezember 2018

Wir haben es satt: Demo am 19. Januar 2019

Unter dem Motto „Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen! Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für Klimagerechtigkeit und gutes Essen!“ findet am 19. Januar 2019 die 9. „Wir haben es satt“-Demo in Berlin statt. AWO International ist wieder dabei.

Am 19. Januar 2019 findet die 9. "Wir haben es satt!"-Demo statt. AWO International ist wieder dabei.Am 19. Januar 2019 findet die 9. "Wir haben es satt!"-Demo statt. AWO International ist wieder dabei.

Der Umbau zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft kann nicht mehr warten – weder hier noch weltweit. Weltweit leben rund 75 Prozent der Menschen in ländlichen Regionen in Armut. In unseren Projekten im Bereich der ländlichen Entwicklung stehen die Stärkung der eigenen Potentiale der Betroffenen, ihr Zugang zu Ressourcen und die Förderung ihrer Partizipation an sozialen, wirtschaftlichen und politischen Prozessen im Vordergrund. In diesem Rahmen fördern wir eine ökologisch-nachhaltige Landwirtschaft. Um die Ernährungssituation im ländlichen Raum zu verbessern, unterstützt AWO International Projekte in nachhaltiger Landwirtschaft. Dabei werden Klimaschutz und ländliche Entwicklung zusammen gedacht.

Nachhaltige Landwirtschaft und Entwicklung rücken nicht nur im globalen Süden ins Zentrum der Aufmerksamkeit. 2019 entscheidet die Bundesregierung bei der EU-Agrarreform (GAP) maßgeblich mit, welche Landwirtschaft die EU Jahr für Jahr mit 60 Milliarden Euro unterstützt. Bei den Verhandlungen in Brüssel muss sich die Bundesregierung an die Seite der Bäuerinnen und Bauern stellen, die Tiere artgerecht halten, insektenfreundliche Landschaften schaffen und gutes Essen herstellen.

Darüber hinaus werden kommendes Jahr entscheidende europapolitische Weichen gestellt: neben der EU-Agrarreform und der Wahl zum Europäischen Parlament im Mai 2019 steht die Neugestaltung der Handelsbeziehungen mit den sogenannten AKP-Staaten (Afrika, Karibik, Pazifik) ab 2020 an. Die Ausgestaltung der Verträge wird maßgeblich mitbestimmen, ob gerechtere Handelsbeziehungen und nachhaltige Entwicklung möglich werden. Auch die Handelspolitik muss sich an Gewinnen für Demokratie und Menschenrechte, an nachhaltigem Wirtschaftswachstum und Investitionen, an der Bekämpfung des Klimawandels, an Beseitigung der Armut, an Frieden und Sicherheit sowie Auswirkungen auf Migration und Mobilität orientieren.

Um als zivilgesellschaftliche Stimme für nachhaltige Entwicklung auch in Deutschland und Europa beizutragen, sind wir auch im kommenden Jahr wieder im Trägerkreis der Demonstration „Wir haben Agrarindustrie satt!“ vertreten und schlagen als bunte, vielfältige und lautstarke Bewegung am 19. Januar in Berlin mit unseren Töpfen Alarm für die Agrarwende!

Die  9. „Wir haben es satt“-Demo findet statt am: Samstag, 19. Januar 2019, 12:00 Uhr, Brandenburger Tor, Berlin

Mitmachen!

Wenn Sie als aktive Gruppe oder eine Gruppe von Mitgliedern in der AWO oder den Jugendwerken der AWO an der Demonstration teilnehmen möchten, können wir die Anreise- und Unterkunftskosten übernehmen. Bitte melden Sie sich baldmöglichst bei uns.

Kontakt:

Roman Fleißner
Globales Lernen & Agenda 2030
roman.fleissnerawointernationalde
030 25292 364

Alle Infos zur Demo unter www.wir-haben-es-satt.de/

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