09. August 2018

Erdbeben auf Lombok: 20.000 Euro für Soforthilfe

Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 6,9 am 5. August kam es heute erneut zu einem starken Nachbeben. Mehr als 430 Menschen sind ums Leben gekommen. Unsere Partnerorganisationen leisten bereits erste Hilfsmaßnahmen und sind selbst betroffen, ein Migrationszentrum wurde zerstört. AWO International hat 20.000 Euro aus dem Nothilfefonds für Soforthilfemaßnahmen bereitgestellt.

Ein komplett zerstörtes Haus im Norden der Insel Lombok. (Foto: AWO International)Ein komplett zerstörtes Haus im Norden der Insel Lombok. (Foto: AWO International)

Lombok in Indonesien kommt nicht zur Ruhe: Mehrere Erdbeben haben die Insel in den letzten Wochen getroffen. Das schwerste Beben mit einer Stärke von 6,9 auf der Richterskala fand am 5. August statt. Heute, am 9. August, kam es erneut zu einem starken Nachbeben. Die Zahl der Todesopfer ist mittlerweile auf mehr als 430 gestiegen. Die Behörden befürchten, dass es noch weit mehr Tote gibt. Hunderte Menschen sind verletzt, Tausende Menschen haben ihre Häuser verloren. Auch die Infrastruktur und die Stromleitungen sind betroffen, was die Hilfe erschwert. Aus Angst vor Nachbeben verbringen Tausende Menschen die Nächte im Freien.

AWO International arbeitet mit zwei Partnerorganisationen in Lombok zusammen. „Wir sind im engen Kontakt mit unseren Partnern PPK und ADBMI, die bereits erste Hilfsmaßnahmen begonnen haben. Die Gemeinden, in denen wir unsere Entwicklungsprojekte durchführen, haben uns gemeldet, dass es dringenden Bedarf an Unterkünften aber auch an Wasser und Nahrung gibt“, berichtet unsere Kollegin Jyrine Enteria, „Zudem sind unsere Partner selbst betroffen. Eines der Migrationszentren wurde schwer beschädigt, einige Kollegen habe ihr Haus verloren.“ AWO International hat umgehend 20.000 Euro aus dem Nothilfefonds für die Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende!

Indonesien liegt auf dem sogenannten pazifischen Feuerring. Es ist eine der geologisch aktivsten Regionen der Erde. Immer wieder kommt es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Aktualisiert am 14. August 2018