Fairer Handel

AWO International macht sich für den Fairen Handel stark und vertreibt eigene fair gehandelte und ökologisch hergestellte Produkte. Wer fair gehandelte und ökologisch hergestellte Produkte kauft, handelt solidarisch und kann viel bewegen. Jetzt mitmachen!

Mit dieser Initiative setzt der Verband ein deutliches Zeichen für Gerechtigkeit und Armutsbekämpfung sowie für eine nachhaltige und umweltschonende Wirtschaft in den Ländern des globalen Südens. Denn der Kauf fairer Produkte hat direkte Auswirkungen für die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in den Herstellungsländern: Fairer Handel verhilft ihnen durch die Zahlung gerechter Preise, durch gleichberechtigte und langfristige Handelsbeziehungen und die Förderung einer umweltschonenden Anbauweise zu menschenwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen.

Immer mehr verantwortungsbewusste Konsument*innen entscheiden sich für faire Produkte und gegen Ausbeutung. Je mehr Menschen den Fairen Handel auch mit dem Kauf fair gehandelter Produkte unterstützen desto gerechter geht es im weltweiten Handel zu. Fragen Sie in Ihrer Geschäftsstelle, in Betrieben, Kantinen und Restaurants nach Möglichkeiten, auf faire Produkte umzustellen. Zahlreiche AWO-Gliederungen und Einrichtungen unterstützen bereits den Fairen Handel. Machen auch Sie mit: Genießen und die Welt ein klein wenig besser machen!

Was bewirkt Fairer Handel?

Lebensmittel wie Bananen, Zucker, Kaffee und Tee werden aufgrund der klimatischen Bedingungen ausschließlich in Ländern des globalen Südens angebaut. Doch ihre Weltmarktpreise schwanken und sind oft so niedrig, dass die Kleinbäuerinnen und –bauern weder davon leben noch ihre Produktionskosten abdecken können. Durch die Zahlung fairer Preise schafft Fairer Handel menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen und schließt illegale Kinder arbeit aus. Beim Fairen Handel geht es auch darum, auf politischer Ebene für mehr Gerechtigkeit einzutreten. Nur Genossenschaften, die demokratisch organisiert und politisch unabhängig sind, werden unterstützt. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre Produkte zu vermarkten, sich fortzubilden und für ihre Rechte einzutreten. Fairer Handel fördert somit demokratische Strukturen und trägt zu mehr Gerechtigkeit und zu nachhaltiger Entwicklung bei.

Wie funktioniert Fairer Handel?

Beim fairen Handel gelten Preise, die von den Preisschwankungen auf dem Weltmarkt unabhängig sind. Für ihre Waren erhalten die Produzent*innen einen garantierten Mindestpreis, der deutlich über dem Weltmarktniveau liegt. Weil keine Zwischenhändler beteiligt sind, erzielen sie höhere Einnahmen als im herkömmlichen Handel. Darüber hinaus wird für viele Produkte auch eine Fairtrade-Prämie bezahlt über deren Verwendung die Genossenschaften selbst entscheiden und vor allem in soziale Projekte vor Ort investiert werden. Zudem stellen immer mehr Genossenschaften auf ökologische Landwirtschaft um. Damit schonen sie die Umwelt, erzielen höhere Preise und stoßen auf eine große Nachfrage bei Konsument*innen. Langfristige Lieferverträge schaffen zudem Planungssicherheit und ermöglichen Investitionen in die Zukunft.

FAIR.ÄNDERN: JETZT MITMACHEN!

Global denken – lokal handeln: Wer fair gehandelte und ökologisch hergestellte Produkte kauft, handelt solidarisch und kann viel bewegen. Je mehr Menschen den Fairen Handel unterstützen desto gerechter geht es im weltweiten Handel zu.

Mit unserem AWO-Gourmetkaffee, AWOpresso, AWO-Tee und den AWO-Zuckersticks bieten wir ein kleines aber feines fair gehandeltes und ökologisch produziertes Produktangebot an. Neben unseren fairen Produkten bieten wir vielfältiges Material zu den Themen Globalisierung und Fairer Handel. Fair genießen: jetzt mitmachen und in unserem Shop bestellen!