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Nothilfe von AWO International in Sumatra angelaufen

12.10.2009

Seit ihrer Ankunft im indonesischen Sumatra am Sonntag ist AWO International-Referentin Nicole Bergmann fast pausenlos im Einsatz. Sie besucht Flüchtlingslager, spricht mit Opfern und lokalen Helfern.

Derzeit koordiniert sie die Nothilfemaßnahmen, für die AWO International 30.000 Euro zur Verfügung gestellt hat. Mobile medizinische Teams versorgen Flüchtlinge in den Gebieten Campago und Sikucua rund um die Uhr. Neben dieser medizinischen Erstversorgung von etwa 200 Familien ist die Verteilung von Hygieneartikeln, besonders für Frauen, und Lebensmitteln geplant.

 

704 Tote, 295 Vermisste, unzählbar viele Verletzte, das ist die traurige Statistik des schweren Erdbebens am 30. September, berichtete Bergmann gestern. Besonders in den Distrikten Padang, Pariaman, Agam, Pesisir Selatan und Pasaman hinterließ es extreme Zerstörung: Mehr als 100.000 Häuser sind schwer beschädigt, Straßen blockiert oder schwer zugänglich, Erdrutsche verschütten ganze Dörfer. Menschen harren in selbstgebauten Notunterkünften aus, sie sind traumatisiert und ihnen fehlt der Zugang zu Information, erster Hilfe oder medizinischer Versorgung.

 

Für die Nothilfe in West-Sumatra bittet AWO International um Spenden an Aktion Deutschland Hilft:

 

Stichwort: „Katastrophen Südostasien“

Spendenkonto: 10 20 30

Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

Online-Spenden: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

 

Spendenhotline: 0900 55 10 20 30

 


Aktion Deutschland HilftSolidarArbeitsgemeinschaft Sozialstruktur