Petition gegen Supermarktmacht
Supermärkte sind die machtvollsten Akteure in der Beschaffungskette von tropischen Früchten. Um zusätzliche Marktanteile zu gewinnen, missbrauchen sie ihre Einkaufsmacht, nutzen unfaire Einkaufspraktiken und zahlen nicht nachhaltige, niedrige Preise an ihre Zulieferer. Für Plantagenarbeiter/innen, Kleinbauern und -bäuerinnen in Lateinamerika und Afrika führt das zu einer weiteren Verschlechterung ihrer Arbeits- und Lebensverhältnisse. Make Fruit Fair! fordert den Präsidenten der EU-Kommission auf, die Supermarktmacht zu regulieren. Auch Sie können die Petition mit Ihrer Unterschrift unterstützen: petition.makefruitfair.de
Bereits 2008 machten Organisationen der Zivilgesellschaft erfolgreich Lobbyarbeit bei den Abgeordneten des Europäischen Parlaments: 436 Abgeordnete unterschrieben eine Erklärung, mit der die EU-Kommission aufgefordert wurde, die negativen Folgen der Einkaufsmacht der Supermärkte zu untersuchen. Als ein Ergebnis entwickelte die EU-Kommission einen Verhaltenskodex, der Supermärkte darin bestärken soll, ihre Einkaufspraxis zu verbessern.
Jetzt geht es darum, diesen Kodex so zu gestalten, dass er sich auch auf indirekte Zulieferer, solche außerhalb Europas und die Folgen für Plantagenarbeiter/innen und Kleinbauernfamilien bezieht. Mit dem Unterzeichnen der Petition, setzten Sie sich außerdem für eine Neuausrichtung des Wettbewerbsrechtes ein, um die verheerenden Folgen ungleicher Machtverhältnisse in der Beschaffungskette zu reduzieren.
Die Website der Kampagne (www.makefruitfair.de)
Kurzfilm "Harte Arbeit" der Kampagne Make Fruit Fair! auf YouTube.








